Wo ist das weltoffene Leipzig?

Dieser tage hat man den Eindruck „Rechts macht sich in Leipzig beriet“. Egal ob es um die geplante Moschee geht und jetzt um die Unterbringung von Asylsuchenden. Wieder einmal von rechten ausgenutzt um ihre „braunen Parolen“ an den Mann /die Frau zu bringen. Das ist nicht das Leipzig was 1989 auf die Straße gegangen ist für Freiheit und ein besseres Leben. Genau das wollen auch die Flüchtlinge. Natürlich hätte die Stadt Leipzig, wenn möglich, zu einem früheren Zeitpunkt über die Unterbringung informieren müssen………….wenn sie es gewusst hätte. Die Zuweisung kam aber wohl „sehr spontan“. insofern hat die Stadtverwaltung wohl offensichtlich nur noch die Möglichkeit zu reagieren, so Bürgermeister Fabian in einem Interview mit der LVZ. Natürlich gibt es auch unter Flüchtlingen ab und zu „Kriminelle“, aber das ist sicherlich die absolute Minderheit. Keiner gibt freiwillig seine Heimat, seine Familie und sein gewohntes Leben freiwillig  auf. Wenn es um Leben oder Tod der eigenen Familie geht, dann bleibt einem manchmal nichts Anderes übrig als die Flucht. Froh stimmt einen, das es doppelt so viele Demonstranten für die Asylsuchenden gab als dagegen. Prima. Leipzig’s Polizeipräsident Merbitz ist Chef einer Sonderermittlungsgruppe gegen Rechts, ob er da wirklich Erfolge vorweisen kann, das sieht man nicht.

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