Korruptionsskandal in Kiew: Geldwäscheverdacht gegen Ex-Vertrauten von Selenskyj
In der Ukraine weitet sich ein Korruptionsskandal rund um die politische Führung aus. Die Antikorruptionsbehörden NABU und SAP ermitteln nun wegen Geldwäsche gegen den ehemaligen Leiter des Präsidentenbüros, Andrij Jermak.
Nach Angaben der Behörden soll Jermak Teil einer organisierten Gruppe gewesen sein, die im Zusammenhang mit einem Luxusbauprojekt nahe Kiew umgerechnet fast neun Millionen Euro gewaschen haben soll.
Die Ermittler erklärten, die mutmaßlichen Strukturen seien inzwischen aufgedeckt worden. Weitere Details zu den Vorwürfen wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Jermak war bereits Ende November vergangenen Jahres nach Durchsuchungen seiner Wohnung zurückgetreten. Damals hatte ein Korruptionsskandal die ukrainische Regierung erschüttert.
Der Politiker galt jahrelang als enger Vertrauter von Präsident Wolodymyr Selenskyj und zählte zu den mächtigsten Männern des Landes. Seit 2020 leitete er das Präsidentenbüro und wurde häufig als wichtigster politischer Strippenzieher hinter Selenskyj beschrieben.
Die aktuellen Ermittlungen dürften den Druck auf die ukrainische Führung weiter erhöhen. Korruptionsbekämpfung gilt seit Jahren als eine der zentralen Bedingungen westlicher Partner für finanzielle Unterstützung und eine mögliche EU-Annäherung der Ukraine.
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