Startseite Allgemeines Was soll man Marcel Schäfer und den RB-Bossen eigentlich noch glauben, wenn die Diomande ziehen lassen?
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Was soll man Marcel Schäfer und den RB-Bossen eigentlich noch glauben, wenn die Diomande ziehen lassen?

jorono (CC0), Pixabay
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Jetzt ist Worttreue gefragt: RB darf bei Diomande nicht einknicken

Die Gerüchte um Yan Diomande werden immer konkreter. Aus Frankreich heißt es, der Offensivstar habe sich bereits mit Paris Saint-Germain auf einen Vertrag bis 2031 geeinigt. Auch aus England wird berichtet, dass Liverpool aus dem Poker ausgestiegen sei, weil sich der Ivorer für PSG entschieden habe.

Doch eines fehlt bislang: eine Einigung zwischen den Vereinen.

Und genau das ist der entscheidende Punkt.

RB Leipzig hat sich in den vergangenen Wochen mehrfach eindeutig positioniert. Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer betonte, dass ein Verkauf derzeit überhaupt kein Thema sei. Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff legte sogar noch nach und erklärte bereits im April, er würde Diomande „egal, welcher Preis aufgerufen wird“ nicht verkaufen.

Klare Worte. Deutlichere Aussagen kann ein Verein kaum treffen.

Nun bietet sich den Verantwortlichen die Gelegenheit, diese Aussagen auch mit Taten zu untermauern. Denn Glaubwürdigkeit entsteht nicht durch Pressekonferenzen, sondern dadurch, dass man auch dann zu seinem Wort steht, wenn plötzlich ein Millionenangebot auf dem Tisch liegt.

Natürlich wird PSG finanziell alles versuchen. Natürlich werden Summen im Raum stehen, bei denen viele Vereine schwach werden würden. Doch genau jetzt kann RB Leipzig zeigen, dass der Verein mehr sein will als eine Durchgangsstation für Top-Talente.

Diomande besitzt einen langfristigen Vertrag bis 2030 – ohne Ausstiegsklausel. Es gibt also keinen sportlichen oder vertraglichen Zwang, den Spieler in diesem Sommer abzugeben. Im Gegenteil: Nach einer Saison ohne Champions League wäre es ein wichtiges Signal an Mannschaft, Fans und Konkurrenz, dass die Leistungsträger eben nicht automatisch den nächsten Flieger zu einem europäischen Spitzenklub besteigen.

Die RB-Anhänger hoffen deshalb, dass Marcel Schäfer, Oliver Mintzlaff und die gesamte sportliche Führung jetzt standhaft bleiben. Wer öffentlich erklärt, dass ein Spieler unverkäuflich ist, sollte sich später nicht von einem größeren Scheck umstimmen lassen.

Sollte RB diesmal tatsächlich Wort halten, wäre das weit mehr als ein gewonnener Transferpoker. Es wäre ein starkes Zeichen, dass Leipzig seine sportlichen Ambitionen ernst meint und nicht bei jedem Rekordangebot einknickt.

Jetzt liegt der Ball bei den Verantwortlichen. Die Fans hoffen, dass ihre klaren Aussagen nicht nur gut klingende Zitate waren, sondern ein Versprechen, das sie auch einlösen.

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