Volkswagen zeigt erneut wie man mit eigenen Schweinereien noch neue Geschäfte machen kann- was macht der Fahrzeugeigentümer der kein Geld für einen Neuwagen hat?

Es dürften auf Deutschlands Straßen mehr gebrauchte als neue Dieselfahrzeuge unterwegs sein; viele Fahrzeugeigentümer, die ihren Diesel gebraucht gekauft haben, weil sie für einen Neuwagen kein Geld hatten. Das wird auch sicherlich weiterhin der Fall sein, denn die angebotene Prämie gibt es ja nur bei einem Neuwagenkauf. Was will man denen dann anbieten? Müssen diese Fahrzeugeigentümer dann mit Fahrverboten rechnen?In einer Meldung dazu heißt es: „Volkswagen (VW) und seine Tochter Audi wollen die Besitzer älterer Dieselfahrzeuge angesichts drohender Fahrverbote mit einer Umstiegsprämie von bis zu 10.000 Euro zum Kauf neuer Modelle bewegen. Mit dem Angebot für Dieselautos der Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4 konkretisierte die Kernmarke VW Pkw heute die Konzernpläne vom Ende der vergangenen Woche nach dem Dieselgipfel.

Die Höhe der Prämie richtet sich nach dem neuen Modell. Bis zu 10.000 Euro können Autokäufer für den Erwerb etwa eines VW-Diesel-Touareg mit der Abgasnorm Euro 6 erhalten, wenn sie den alten Wagen gleich welcher Marke verschrotten. Bei einem Golf sind es 5.000 Euro. Die Tochter Audi bietet modellabhängig zwischen 3.000 und 10.000 Euro für den Umstieg auf neue Autos.“

Damit wollen AUDI und Volkswagen aus einer Verbraucherverarschung, manche sagen sogar Betrug, noch ein Geschäft machen. Dreist und eigentlich einfach unglaublich.

Es dürfte dann trotzdem in der öffentlichen Diskussion spannend bleiben, denn die Frage, die wir oben gestellt haben, wird sicherlich bald auch von anderen Personen gestellt werden. Auf die Antwort darf man gespannt sein. Neuwagenkäufer dürften eher in der Minderheit sein gegenüber Gebrauchtwagenkäufern.

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