Versicherungsvertrieb – Studie spricht von der Zufriedenheit der Versicherungsvermittler

Arm, aber zufrieden? Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der deutschen Versicherungskaufleute e.V. wurde eine Studie zur Situation der Versicherungsvermittler bekannt. Nach eigenen Angaben sind dort 12.500 Direkmitglieder versammelt. Die neue BVK Studie zeigt, „dass es zwar eine leichte positive Entwicklung in der Einnahmesituation gibt, die Vermittler in der absoluten Breite aber keineswegs zu Höchstverdienern gehören. Denn jeder zweite Vermittler würde als Vollzeitbeschäftigter im Innendienst eines Versicherungsunternehmens mehr verdienen, und das ohne ein unternehmerisches Risiko tragen zu müssen“. Also Tippen und Kaffeekochen für den Chef in der Zentrale ist besser als sich die Füße wund zu laufen….

So schlimm ist es aber gar nicht, weil die Autoren der Studie mit schlechteren Ergebnissen gerechnet hätten. Die Provisionen von Krankenversicherungen und Lebensversicherungen seien gesetzgeberisch gedeckelt worden.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Versicherungsvermittler einfach zu doof sind, mehr zu verdienen. Es fehle ihnen an betriebswirtschaftlichem Know How, um mehr zu verdienen.

Hierzu die Meinung der Redaktion: Es fehlt wohl auch an vernünftigen Produkten und einem Grundvertrauen der Bevölkerung in die regulierte Finanzindustrie.

 

Eine Antwort

  1. Michael Speiser 14. Juni 2017

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