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Sind Sie Kunde bei Fredy Groth oder haben Sie in rabattierte Goldmodelle investiert?

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay
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Dann sollten Sie diesen Artikel aufmerksam lesen

Die Diskussionen um rabattierte Goldkonzepte und mögliche Risiken für Anleger weiten sich immer weiter aus. Nachdem bereits mehrere europäische Finanzaufsichtsbehörden Warnhinweise zu entsprechenden Modellen veröffentlicht haben, geraten zunehmend auch Vermittler und Empfehlungsgeber solcher Konzepte in den Fokus kritischer Fragen.

Unsere Redaktion hat deshalb am 16. Mai 2026 eine Presseanfrage an Herrn Fredy Groth aus Würzburg übermittelt.

Fragen zu TGI-Bezügen und Insolvenzschutz

Im Mittelpunkt unserer Anfrage standen insbesondere Fragen:

  • zu möglichen Verbindungen zur TGI AG,
  • zur wirtschaftlichen und rechtlichen Plausibilität der beworbenen Goldmodelle,
  • zur tatsächlichen Existenz der Goldbestände
  • sowie zum Insolvenzschutz der Kundengelder beziehungsweise Goldbestände.

Denn genau diese Punkte beschäftigen derzeit viele betroffene Anleger in ganz Europa.

Existiert das Gold tatsächlich?

Eine der entscheidenden Fragen lautet:
Wurden die angeblich vorhandenen Goldbestände jemals persönlich oder durch unabhängige Dritte überprüft?

Gerade bei rabattierten Goldmodellen ist für Anleger von zentraler Bedeutung:

  • Ist das Gold tatsächlich physisch vorhanden?
  • Ist es einzelnen Kunden eindeutig zugeordnet?
  • Und ist es im Ernstfall rechtlich geschützt?

Viele Kunden verlassen sich darauf, dass entsprechende Aussagen umfassend geprüft wurden.

Europäische Finanzaufsichten warnen

Besonders problematisch:
Inzwischen haben mehrere europäische Finanzaufsichtsbehörden Warnungen oder Hinweise im Zusammenhang mit entsprechenden Goldmodellen veröffentlicht.

Darunter:

  • die BaFin in Deutschland,
  • die FMA Liechtenstein,
  • die FMA Österreich
  • sowie die ungarische Finanzmarktaufsicht.

Für Anleger stellt sich deshalb zunehmend die Frage:
Wurden Kunden über diese Entwicklungen ausreichend informiert?

Wurden Kunden aktiv aufgeklärt?

Unsere Redaktion wollte unter anderem wissen:

  • Ob Kunden aktiv auf die Warnungen hingewiesen wurden,
  • wann dies erfolgt sein soll
  • und in welcher Form.

Denn gerade bei langfristigen Anlage- und Goldmodellen ist Transparenz für Verbraucher besonders wichtig.

Steuerliche Risiken möglich?

Ein weiterer Punkt betrifft mögliche steuerliche Folgen.

Sollte es irgendwann zu aufsichtsrechtlichen Maßnahmen oder Rückabwicklungen kommen, könnten nach Einschätzung von Experten auch steuerliche Fragestellungen relevant werden.

Im Raum steht dabei unter anderem die Frage:
Könnten gewährte Rabatte unter Umständen steuerpflichtig werden?

Auch hierzu baten wir Herrn Groth um Stellungnahme.

Werden weiterhin Kundengelder angenommen?

Von besonderem Interesse war zudem die Frage, ob weiterhin Gelder im Zusammenhang mit früheren Rabattmodellen angenommen oder entsprechende Modelle weiterhin beworben werden.

Falls dies zutreffen sollte, stellt sich zwangsläufig die Frage:
Auf welcher rechtlichen Grundlage erfolgt dies trotz der bekannten Diskussionen und Warnhinweise?

Keine Antwort auf unsere Presseanfrage

Eine Antwort auf unsere Presseanfrage haben wir bis heute nicht erhalten.

Das ist zumindest bemerkenswert, denn gerade in einer Situation zunehmender öffentlicher Diskussionen wären nachvollziehbare Antworten aus Sicht vieler Kunden sicherlich hilfreich gewesen.

Betroffene Kunden sollten sich dringend informieren

Sollten Sie Kunde entsprechender Goldmodelle sein oder Verträge im Zusammenhang mit der TGI AG beziehungsweise rabattierten Goldkonzepten abgeschlossen haben, empfehlen wir dringend, sich umfassend zu informieren.

Betroffene Verbraucher und Kunden sollten insbesondere die Internetseite:

www.interessengemeinschaft-tgi-ag.de

aufsuchen.

Dort finden Betroffene weitere Informationen sowie Handlungsempfehlungen zur Absicherung ihrer Interessen und Vermögenswerte.

Anleger sollten Unterlagen sorgfältig prüfen

Aus unserer Sicht sollten Kunden insbesondere:

  • Vertragsunterlagen,
  • Eigentumsnachweise,
  • Lagerbestätigungen,
  • Zahlungsflüsse
  • und steuerliche Aspekte

sorgfältig prüfen lassen.

Denn gerade bei komplexen Gold- und Rabattmodellen zeigt sich häufig erst im Krisenfall, wie belastbar die tatsächlichen rechtlichen Konstruktionen wirklich sind.

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