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USA: Visastopp für 75 Länder – Maßnahme soll Milliarden einsparen

PuppypawsAZ (CC0), Pixabay
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Die US-Regierung unter Donald Trump wird ab dem 21. Januar 2026 keine Einwanderungsvisa mehr an Menschen aus 75 Ländern ausstellen. Das gab das Außenministerium am 14. Januar bekannt. Begründet wurde der Schritt mit der Aussage, diese Einwanderer würden nach ihrer Ankunft in den USA „Wohlstand entziehen“, also auf Kosten der Steuerzahler leben.

Was bedeutet das konkret?

Einwanderungsvisa sind Reisedokumente für Personen, die dauerhaft in die USA einwandern wollen. Diese werden außerhalb der USA ausgestellt und erlauben es dem Inhaber, legal einzureisen.

Zu den betroffenen Ländern zählen laut Mitteilung unter anderem Russland, Iran, Somalia, Haiti und Kuba. Eine vollständige Liste wurde bisher nicht veröffentlicht; das Ministerium verwies auf die Berichterstattung von FOX News.

Begründung: Vermeidung von „Public Charge“

Die Maßnahme soll laut dem Außenministerium sicherstellen, dass keine weiteren Personen in die USA einreisen, die als sogenannte „Public Charge“ eingestuft werden könnten – also Menschen, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind.
Schätzungen zufolge könnten durch die verschärften Regeln jährlich rund 9 Milliarden US-Dollar an Steuergeldern eingespart werden.

Was ändert sich?

Bereits seit 1882 gibt es in den USA Vorschriften zur „Public Charge“-Bewertung. Damit soll sichergestellt werden, dass Einwanderer ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können – durch Arbeit, Ersparnisse oder durch einen Sponsor.

Ab November 2025 wurden US-Konsularbeamte angewiesen, bei Visaanträgen folgende Kriterien stärker zu prüfen:

  • Gesundheitszustand

  • Alter

  • Englischkenntnisse

  • Finanzielle Lage

  • Bedarf an langfristiger medizinischer Versorgung

Die neuen Regelungen treten am 21. Januar 2026 in Kraft. Sie gelten so lange, „bis die Vereinigten Staaten sicherstellen können, dass neue Einwanderer den amerikanischen Bürgern keinen Wohlstand entziehen“, so das Ministerium.

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