Manchmal reicht schon eine ganz normale Autofahrt, um plötzlich bundesweit in den Schlagzeilen zu landen. US-Senator Chris Coons hat dieses Kunststück am Sonntag geschafft – allerdings vermutlich nicht freiwillig.
Ein Autofahrer erlitt laut Behörden einen medizinischen Notfall und verwandelte die Straße kurzerhand in ein Domino-Spiel für Autos. Mittendrin: Senator Coons, der anschließend vorsorglich ins Krankenhaus gebracht wurde.
Die gute Nachricht: Die Verletzungen waren nur leicht. Noch bessere Nachricht: Bereits kurze Zeit später konnte der Demokrat wieder nach Hause. Offenbar war der größte Schaden am Ende eher der Blechschaden.
Auf X bedankte sich Coons artig bei Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Krankenhauspersonal. So weit, so vorbildlich. Politiker bedanken sich schließlich gern – solange sie nicht gerade im Wahlkampf unterwegs sind.
Der Unfall zeigt aber auch: Gegen den amerikanischen Straßenverkehr hilft selbst ein Sitz im US-Senat nicht. Schlaglöcher, Staus und medizinische Notfälle kennen eben weder Parteibuch noch Immunität.
Immerhin konnte Coons schnell Entwarnung geben: Es werde mit einer vollständigen Genesung gerechnet. Damit bleibt den politischen Gegnern nur eines erspart: Sie müssen ihn weiterhin in Ausschüssen und Debatten ertragen.
Bleibt zu hoffen, dass die nächste Fahrt des Senators deutlich ruhiger verläuft – und höchstens der Blinker für Aufregung sorgt.
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