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US-Politik im Stillstand: Heimatschutzministerium im Shutdown – und keiner fühlt sich zuständig

16041499 (CC0), Pixabay
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In Washington zeigt sich einmal mehr, wie politische Handlungsunfähigkeit in der Praxis aussieht. Der sogenannte Shutdown des US-Heimatschutzministeriums (Department of Homeland Security, DHS) zieht sich weiter hin – und ein Ende ist aktuell nicht in Sicht.

Gesetz beschlossen – aber ohne jede Chance

Das Repräsentantenhaus hat zwar ein Übergangsgesetz zur Finanzierung der Behörde verabschiedet. Doch schon vor der Abstimmung war klar: Dieses Gesetz wird es niemals durch den Senat schaffen. Ohne Unterstützung der Demokraten fehlt schlicht die notwendige Mehrheit.

Mit anderen Worten:
Man verabschiedet Gesetze, von denen alle Beteiligten wissen, dass sie wirkungslos bleiben.

Politisches Pingpong statt Lösungen

Besonders bemerkenswert ist dabei das Verhalten innerhalb der Republikanischen Partei. Während im Senat noch ein parteiübergreifender Kompromiss ausgehandelt wurde, lehnten Teile der Republikaner im Repräsentantenhaus genau diesen Ansatz wieder ab.

Begründung: Man könne es sich politisch nicht leisten, bei der Finanzierung von Einwanderungsbehörden auch nur den Eindruck von Kürzungen zu erwecken.

Das Ergebnis: Stillstand.

Shutdown? Dann erstmal Urlaub

Während sich die Lage weiter zuspitzt, halten sowohl Abgeordnete als auch Senatoren an ihrer geplanten Osterpause fest. Eine Rückkehr nach Washington zur Lösung der Krise? Fehlanzeige.

Der Eindruck drängt sich auf:
Die politische Krise läuft – der Kongress macht Pause.

Trump greift ein – notdürftig

US-Präsident Donald Trump hat derweil per Anordnung versucht, zumindest die gröbsten Folgen abzufedern. Gelder wurden umgeleitet, damit Sicherheitskräfte an Flughäfen weiterhin bezahlt werden können.

Ein Schritt, der zeigt:
Ohne Notmaßnahmen der Exekutive würde der Stillstand noch deutlich spürbarer werden.

Sicherheitsrisiko mit Ansage

Bereits jetzt macht sich der Shutdown bemerkbar. Lange Warteschlangen an Flughäfen, Personalmangel bei Sicherheitskontrollen und zunehmende Unzufriedenheit bei Reisenden sind die direkte Folge.

Und das nach mittlerweile mehreren Wochen Stillstand.

Fazit

Was sich in Washington abspielt, ist kein politischer Streit mehr – es ist ein strukturelles Problem:

  • Ein Gesetz ohne Mehrheit
  • Ein Kompromiss ohne Unterstützung
  • Ein Parlament im Urlaub
  • und eine Krise ohne Lösung

Oder, anders formuliert:

Der Staat funktioniert – nur eben ohne funktionierende Politik.

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