Unister-wer hat jetzt noch Vertrauen als Kunde in irgendeines der Unternehmen?

Nicht nur Unternehmen sondern auch viele Verbraucher gehören nun wohl auch zu den Geschädigten der UNISTER Insolvenz. 14.000 sollen es sein, und es könnten noch wesentlich MEHR werden, wenn es dem Insolvenzverwalter nicht gelingt jetzt RUHE in das Unternehmen zu bringen. Jede weitere Insolvenz einer „Unister Gesellschaft“ wird Verbraucher noch mehr verunsichern und den Wert der noch vorhandenen Unternehmensbeteiligungen sicherlich dann erheblich mindern.Liest man den Bericht in der Leipziger Volkszeitung, dann stellt man sich genau diese Frage.Nach der Zahlungsunfähigkeit von inzwischen fünf Unister-Gesellschaften bangen jetzt rund 14.000 Kunden des Leipziger Online-Reiseunternehmens um ihr Geld. „Es gibt bislang keine Lösung für Inhaber von Reise-Gutscheinen, die vor dem 20. Juli bei Unister erworben wurden“, erklärte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas F. Flöther. Dies gelte insbesondere für Kunden der seit Mittwoch insolventen Tochtergesellschaft U-Deals GmbH, die unter Marken wie Ab-In-Den-Urlaub-Deals.de Gutscheine für Reisen und Hotelaufenthalte ausgegeben hat.

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/14.000-Unister-Kunden-sitzen-auf-wertlosen-Reisegutscheinen-neue-Insolvenz

Ein großes Thema im Zusammenhang mit dem Unternehmen Unister könnte auch noch das Unternehmen Travel24.com werden. Hier sieht so mancher Rechtsanwalt schon die Gefahr, daß die Unister Insolvenz auch auf das Unternehmen durchschlagen könnte. Hier geht es dann um richtig Geld, denn Anleger haben eine Anleihe in Höhe von 27 Millionen Euro gezeichnet die nu „im Feuer liegen“. Ein größerer Anteil dieses Geldes ging wohl als Ausleihung an das jetzt insolvente Unternehmen Unister. Insider sprechen von 11 Millionen Euro um dies gehen soll.

Es dürfte dem Unternehmen Travel24.com schwer fallen auf dieses Geld zu verzichten. Der im Unternehmen Travel24.com an der Unternehmensspitze stehende Vorstand muss sich sicherlich Gedanken darüber machen ob mit dem jetzigen Wissen nicht ein Gang zum Insolvenzgericht erforderlich sein könnte. Vorstand Armin Schauer wird das wohl wissen.

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