Und wieder trifft es die Anleger….und die Bank ist fein raus

Wieder so ein Ärgernis für die Anleger, wenn man das so liest. Es geht um ein Geschäft in der Größenordnung von 300 Millionen Euro, was die Bremer Landesbank dort verkauft hat.

Bei den Schiffen handelt es sich um Feederschiffe mit Kapazitäten bis zu 2000 TEU. „Unsere intensiven Restrukturierungsbemühungen haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht; die Schiffe sind insolvenzgefährdet“, teilt das Bankhaus jetzt mit. Die Frachter seien „beschäftigungslos oder fahren weit unter Kostendeckung“. Das Finanzierungvolumen aller Frachter beläuft sich auf rund 300 Millionen Euro. Die großen Verlierer dieses Deals waren natürlich wieder einmal die Anleger, die sich hier an Schiffsfonds beteiligt hatten, aber bei weitem nicht so gut besichert waren mit ihrem Investment wie die Bank. Der Bank wird das egal sein, so lange die ihr Geld bekommt.Hieran sieht man auch mal wieder, dass es nicht gut ist, bei einer Kapitalanlage eine Bank mit in die Finanzierung mit reinzunehmen. Geht es der Kapitalanlage “ schlecht“, dann wird die Bank sich erst einmal daran machen, ihre eigenen Pfründe zu sichern, und dann schauen, wo man noch was Geld von den Anlegern holen kann. Kapitalanlagen sollte man nur aus Eigenkapital erwerben.

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