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Mit einer Welle an Raketenangriffen hat Russland die kritische Infrastruktur der Ukraine schwer beschädigt – insbesondere das Elektrizitätsnetz ist betroffen. Die Versorgung mit Strom, Gas, Wärme, Licht und Wasser fiel großflächig aus. Angesichts der klirrenden Kälte sprach Kiews Bürgermeister Witali Klitschko vom „schlimmsten Winter seit dem Zweiten Weltkrieg“. Die Ukraine will unter anderem mit Wärmestuben Maßnahmen zur Linderung ergreifen.

Mehr als 4.000 solcher „Stabilitätspunkte“ in Schulen und Verwaltungsgebäuden seien landesweit bereits vorbereitet, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag. Weitere sollten folgen. „Alle grundlegenden Dienstleistungen werden dort bereitgestellt“, sagte er in Kiew in einer Videoansprache. „Dazu gehören Strom, mobile Kommunikation und Internet, Wärme, Wasser, Erste Hilfe. Völlig kostenlos und rund um die Uhr.“

„Sollte es erneut zu schweren russischen Angriffen kommen und die Stromversorgung nicht innerhalb weniger Stunden wiederhergestellt werden können, wird die Arbeit der ‚Stabilitätspunkte‘ aktiviert“, sagte Selenskyj. Die lokalen Behörden sollten darüber informieren, „wo man im Falle eines längeren Stromausfalls Unterstützung finden kann“. Auch Unternehmen seien gebeten, Räume oder Hilfen zur Verfügung zu stellen. Mütter mit Kindern sollen dort ebenfalls Zuflucht finden können.

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