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Trump und Putin

Vika_Glitter (CC0), Pixabay
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Ach, die große Diplomatie in Action! Da sitzt also Steve Witkoff – bekannt als Trumps wandelnder Handschlagautomat – ganze viereinhalb Stunden mit Putin zusammen, nur um am Ende… tja, was eigentlich? Einen „Nicht-Durchbruch“? Vielleicht ein paar nette Teesorten probiert?

Dafür, dass Witkoff schon zum dritten Mal Putin die Hand schüttelt, könnte man langsam meinen, er sammle Treuepunkte fürs Putin-Stammkundenprogramm. „Kein schlechter Mensch“, hatte Witkoff ja schon früher über den Kremlchef gesagt – was eine gewagte Einschätzung ist, wenn man bedenkt, dass „keine Waffenruhe“ weiterhin die Hauptnachricht nach jedem dieser Marathonsitzungen ist.

Und während der eine redet, wird Trump nervös. Verständlich – viereinhalb Stunden ohne Fernsehbild von einer Trump-Fahne oder einem goldenen Sessel können einen schon nervös machen. „Russland muss sich bewegen,“ fordert Trump auf Truth Social. Vielleicht ist ihm nicht klar, dass Putin sich tatsächlich bewegt hat – nämlich weiter weg vom Vorschlag einer Waffenruhe.

Aber hey, zumindest gab’s einen Gefangenenaustausch mit Russland, der auf wundersame Weise ganz ohne viereinhalb-Stunden-Sitzung funktionierte. Vielleicht sollte Witkoff demnächst einfach eine Stunde weniger mit Putin reden – das steigert offenbar die Erfolgsquote.

Und jetzt weiter nach Oman, wo Witkoff mit dem Iran über das Atomprogramm reden will. Na dann: Mögen die Hände fest und die Worte bedeutungslos sein – Diplomatie à la Trump.

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