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Trump stellt möglichen Regimewechsel im Iran in Aussicht – Widerspruch aus eigener Regierung

MIH83 (CC0), Pixabay
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Nach den US-Luftangriffen auf drei iranische Nuklearanlagen am 21. Juni hat US-Präsident Donald Trump erklärt, ein Regimewechsel im Iran sei für ihn durchaus vorstellbar. In einem Beitrag auf dem sozialen Netzwerk Truth Social schrieb er: „Wenn das derzeitige iranische Regime nicht in der Lage ist, den Iran wieder großartig zu machen – warum sollte es dann keinen Regimewechsel geben?“ Er beendete seinen Post mit dem Slogan „MIGA“ („Make Iran Great Again“).

Diese Aussage steht im Kontrast zu den Äußerungen von Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio, die nur wenige Stunden zuvor in verschiedenen US-Talkshows betont hatten, die Vereinigten Staaten verfolgten kein Ziel eines Regimewechsels. Stattdessen gehe es ausschließlich darum, Irans Atomprogramm zu stoppen und anschließend den diplomatischen Dialog zu suchen.

„Wir wollen keine Regierung stürzen“, sagte Vance in der NBC-Sendung Meet the Press. Rubio ergänzte in einem Interview mit CBS, der Einsatz der US-Luftwaffe sei ein präziser Schlag gegen Nuklearanlagen gewesen, nicht gegen die politische Führung in Teheran.

Trumps Offenheit für einen Regimewechsel reiht sich in eine Serie scharfer Aussagen ein. Bereits fünf Tage vor dem Luftschlag hatte er Irans oberstem Führer in einem Social-Media-Beitrag gedroht und wenig später mit den Worten „UNCONDITIONAL SURRENDER!“ eine bedingungslose Kapitulation gefordert.

Bei seiner offiziellen Erklärung im Weißen Haus sagte Trump, Ziel der Operation sei es, „die nukleare Bedrohung durch den weltweit führenden staatlichen Terrorunterstützer zu beenden“. Der Iran sei ein „Schlägerstaat“, der seit Jahrzehnten „Tod für Amerika und Israel“ propagiere. Falls Teheran nicht einlenke, würden zukünftige Angriffe „größer und einfacher“ ausfallen, so der Präsident.

Die widersprüchlichen Signale aus dem Weißen Haus haben international Besorgnis ausgelöst. Während die US-Regierung betont, militärisch nicht auf eine Eskalation hinzuarbeiten, lässt Trumps Rhetorik einen härteren Kurs vermuten.

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