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Trump spricht Steve Hilton Unterstützung im Rennen um Kaliforniens Gouverneursamt aus

komissaralex (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat sich im Rennen um das Gouverneursamt in Kalifornien hinter den Republikaner Steve Hilton gestellt. Damit könnte er in den ohnehin stark umkämpften Wahlkampf zur Nachfolge des scheidenden Gouverneurs Gavin Newsom zusätzlich Bewegung bringen.

In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump am frühen Montagmorgen, Kalifornien könne mit Unterstützung des Bundes und einem Gouverneur wie Steve Hilton „besser sein als je zuvor“. Zugleich erklärte er, Hilton habe seine „vollständige und uneingeschränkte Unterstützung“.

Trump bezeichnete Hilton, einen aus Großbritannien stammenden Einwanderer und früheren Strategen der britischen Politik, als einen „feinen Mann“, den er seit vielen Jahren kenne und schätze.

Hiltons Wahlkampfteam bedankte sich nach der Unterstützungserklärung in den sozialen Medien. Dort hieß es, man werde mit Trumps voller Rückendeckung und mit Hilfe aus Washington Kalifornien zurückholen und besser machen als je zuvor.

Hilton, früher Moderator bei Fox News, tritt im republikanischen Lager unter anderem gegen Chad Bianco, den Sheriff von Riverside County, an. Zudem bewerben sich acht prominente demokratische Kandidaten um das Amt. Bei der Vorwahl am 2. Juni ziehen die beiden stimmenstärksten Bewerber unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit in die Hauptwahl im November ein.

Bei den Demokraten wächst deshalb die Sorge, dass sich ihr Lager auf zu viele Kandidaten verteilt und dadurch am Ende Hilton und Bianco die meisten Stimmen holen könnten. In diesem Fall würden die Demokraten aus der eigentlichen Gouverneurswahl gedrängt werden – in einem Bundesstaat, der seit fast 20 Jahren keinen republikanischen Gouverneur mehr gewählt hat.

In einem Interview mit CNN im November machte Hilton die Demokraten für die hohen Wohnkosten und Spritpreise in Kalifornien verantwortlich. Er betonte, viele Wähler im Bundesstaat wollten einen politischen Wechsel.

Hilton sagte, er werde bei allen zentralen Themen darauf hinweisen, dass 15 Jahre Einparteienherrschaft zu der aktuellen Lage geführt hätten. Berufstätige Familien könnten kaum noch ihre Rechnungen bezahlen, gleichzeitig sei die Arbeitslosigkeit so hoch wie nirgendwo sonst. Das sei das Ergebnis demokratischer Politik – nicht von Donald Trump, so Hilton.

Nach Angaben seiner Kampagnen-Website studierte Hilton an der Universität Oxford und begann seine politische Laufbahn bei der britischen Konservativen Partei während der Zeit der früheren Premierministerin Margaret Thatcher.

Nach einer Karriere in der Wirtschaft kehrte er in die Politik zurück und arbeitete später als leitender Berater des ehemaligen britischen Premierministers David Cameron, bevor er 2012 nach Kalifornien zog.

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