US-Präsident Donald Trump hält die Waffenruhe mit Iran offenbar für kaum noch überlebensfähig. Bei einem Auftritt im Weißen Haus erklärte Trump, die Feuerpause befinde sich auf „massiver lebenserhaltender Unterstützung“.
„Der Arzt kommt herein und sagt: Ihr Angehöriger hat noch eine Überlebenschance von etwa einem Prozent“, sagte Trump im Oval Office über den Zustand der Waffenruhe.
Zugleich griff er den jüngsten iranischen Vorschlag zur Beendigung des Kriegs scharf an und bezeichnete ihn als „ein Stück Müll“. Bereits zuvor hatte Trump Teherans Antwort auf den amerikanischen Friedensplan als „völlig inakzeptabel“ zurückgewiesen.
Die Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Kriegs zwischen den USA, Israel und Iran erhielten damit einen schweren Dämpfer. Der Konflikt sorgt seit Wochen für massive Spannungen im Nahen Osten, unterbrochene Schifffahrtsrouten in der Straße von Hormus und steigende Energiepreise weltweit.
Nach Angaben iranischer Staatsmedien fordert Teheran unter anderem die Anerkennung seiner Souveränität über die Straße von Hormus sowie Entschädigungen für Kriegsschäden. Der iranische Präsident Massud Peseschkian erklärte, Verhandlungen bedeuteten keine Kapitulation. Iran werde sich „niemals dem Feind beugen“.
Während die Gespräche stocken, verschärft sich die Lage rund um die Straße von Hormus erneut. Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten abgefangene iranische Drohnen, Katar verurteilte einen Angriff auf ein Frachtschiff, und auch Kuwait berichtete von Drohnen in seinem Luftraum.
Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi warnte Frankreich und Großbritannien vor einer militärischen Präsenz in der Region. Jede Beteiligung an amerikanischen Aktionen werde „sofort und entschlossen“ beantwortet.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte dagegen, Paris plane derzeit keinen Militäreinsatz, sei aber bereit, nach Ende der Kämpfe zur Sicherung der Schifffahrt beizutragen.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu machte unterdessen deutlich, dass Israel den Krieg ebenfalls noch nicht als beendet betrachtet. In einem Interview mit CBS sagte er, Iran verfüge weiterhin über nukleares Material, das gesichert werden müsse. Einen möglichen Einsatz amerikanischer Streitkräfte schloss er dabei nicht aus.
Auch wirtschaftlich bleibt die Lage angespannt. Die Ölpreise zogen nach den gescheiterten Verhandlungen erneut deutlich an. Die Nordseesorte Brent stieg zeitweise auf mehr als 104 Dollar pro Barrel, US-Öl auf rund 98 Dollar.
Trotz der Gefahren passieren inzwischen vereinzelt wieder Schiffe die Straße von Hormus. Laut Berichten gelang mehreren Tankern die Durchfahrt unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen.
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