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Trump erklärt der NFL den Krieg: „Football ist kein Immobilienkredit!“

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay
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Kaum hat die NFL ihren neuen Spielplan veröffentlicht, meldet sich Donald Trump aus der Air Force One zu Wort – und plötzlich geht es nicht um China, Weltpolitik oder Zölle, sondern um das wahre amerikanische Drama:
zu viele Streaming-Abos für Football.

Der US-Präsident ist empört darüber, dass Fans inzwischen gefühlt ein Informatikstudium brauchen, um sonntags noch ein NFL-Spiel zu finden.

„Die Leute leben für den Sonntag“, sagte Trump. „Und plötzlich sollen sie 1000 Dollar zahlen? Das ist verrückt.“

Damit spricht Trump ausnahmsweise tatsächlich vielen Amerikanern aus der Seele. Denn wer in den USA wirklich alle NFL-Spiele sehen will, braucht inzwischen:
Netflix,
Amazon Prime,
Peacock,
Kabel-TV,
Sunday Ticket
– und vermutlich bald noch einen Schamanen mit WLAN.

Die NFL baut das Streaming-Monster

Die Liga verteilt ihre Spiele inzwischen so wild über Plattformen, dass selbst FBI-Analysten Schwierigkeiten hätten, den Überblick zu behalten.

Von 272 Saisonspielen laufen:

  • 22 hauptsächlich bei Streamingdiensten
  • 14 exklusiv im Pay-TV
  • der Rest irgendwo zwischen traditionellem Fernsehen und digitalem Finanzcrash.

Besonders absurd wird Weihnachten:
Die NFL verteilt ihre Spiele dort auf elf verschiedene Sendeplätze.
Jesus wurde an Weihnachten geboren – die NFL bringt an Weihnachten hauptsächlich Passwort-Probleme hervor.

Netflix rettet jetzt also auch Football

Die Liga behauptet natürlich, alles diene nur dem Fan.
NFL-Medienchef Hans Schroeder erklärte ernsthaft, man wolle die „Reichweite vergrößern“.

Klar.
Nichts verbindet Menschen mehr als panisches Einloggen kurz vor Kickoff.

Netflix darf künftig fünf NFL-Spiele weltweit zeigen. Wahrscheinlich startet vor jedem Touchdown bald noch eine Doku über Serienkiller oder Meghan Markle.

Selbst die TV-Bosse wirken leicht verzweifelt

Fox-Manager Mike Mulvihill brachte die Situation erstaunlich ehrlich auf den Punkt:
„Wie macht man alle glücklich? Wahrscheinlich gar nicht.“

Das ist vermutlich die realistischste Aussage, die je ein Medienmanager über modernes Sportfernsehen gemacht hat.

Trump plötzlich als Anwalt der normalen Fans

Besonders lustig:
Ausgerechnet Donald Trump inszeniert sich nun als Verteidiger der einfachen Football-Fans gegen milliardenschwere Medienkonzerne.

Der Mann, der goldene Rolltreppen liebt und regelmäßig auf Luxusgolfplätzen unterwegs ist, kämpft jetzt gegen überteuerte Streaming-Abos.

Amerika bleibt wirklich das Land unbegrenzter Plot-Twists.

In Deutschland noch halbwegs entspannt

Immerhin können deutsche Fans noch einigermaßen ruhig schlafen:
RTL zeigt weiter Spiele im Free-TV,
den Rest gibt’s über den NFL Game Pass.

Wobei „nur“ 189,99 Euro inzwischen auch schon langsam klingt wie ein kleiner Privatkredit für RedZone und Touchdowns.

Fazit

Die NFL wollte moderner werden.
Herausgekommen ist eine Art digitales Schnitzeljagd-System für Footballfans.

Und Donald Trump?
Der hat endlich ein Thema gefunden, bei dem vermutlich selbst Demokraten kurz zustimmend nicken:
Niemand will sechs Abos abschließen, nur um am Sonntag die Dallas Cowboys verlieren zu sehen.

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