Donald Trump wollte ursprünglich einfach nur einen neuen Ballsaal fürs Weiße Haus. Inzwischen klingt das Projekt allerdings eher wie die geheime Endbasis eines Bond-Bösewichts mit sehr viel Golddekor.
Denn aus dem geplanten Festsaal ist laut Trump mittlerweile ein gigantischer Sicherheitskomplex geworden – inklusive unterirdischem Mega-Bunker, Scharfschützen-Positionen, Hightech-Waffensystemen und natürlich einem futuristischen „DronePort“ auf dem Dach.
Ja, ein DronePort.
Offenbar reicht es 2026 nicht mehr, Präsident der Vereinigten Staaten zu sein. Man braucht zusätzlich noch einen eigenen Flughafen für Kampf-Drohnen direkt über dem Ballsaal.
Trump erklärte begeistert, die Anlage werde „die sicherste Einrichtung aller Zeiten“. Kritiker hingegen fragen sich langsam, ob unter dem Weißen Haus demnächst einfach ein komplettes Marvel-Hauptquartier entsteht.
Besonders bemerkenswert: Trump regte sich gleichzeitig darüber auf, dass angeblich geheime Sicherheitsinformationen öffentlich geworden seien – um anschließend selbst detaillierte Grafiken des geplanten Drohnenabwehrsystems ins Internet zu stellen.
CIA-Experten reagierten entsprechend irritiert. Einer fragte sinngemäß:
„Warum veröffentlicht der Präsident freiwillig Verteidigungsdetails?“
Die ehrliche Antwort lautet vermutlich:
Weil es auf Truth Social einfach spektakulärer aussieht.
Auch die Dimensionen des Projekts werden immer absurder. Anfangs war von einem eleganten Ballsaal die Rede. Jetzt spricht Trump plötzlich von:
- sechs unterirdischen Stockwerken,
- medizinischen Einrichtungen,
- Bombenschutz,
- Scharfschützen-Positionen,
- Drohnenabwehr,
- militärischer Infrastruktur
- und vermutlich fehlt nur noch ein geheimer Startschacht für Space Force.
Irgendwo zwischen „repräsentativer Veranstaltungssaal“ und „unterirdische Kommandozentrale für den Dritten Weltkrieg“ scheint das Projekt leicht eskaliert zu sein.
Besonders schön: Trump erklärte, er wolle dort sogar die nächste Amtseinführung veranstalten.
Natürlich.
Wenn man schon einen unterirdischen Superkomplex baut, will man ihn schließlich auch ordentlich einweihen.
Die Gerichte versuchen derweil noch herauszufinden, ob Trump für das gigantische Bauprojekt überhaupt die nötige Genehmigung besitzt. Trump selbst sieht das entspannt. Seiner Ansicht nach braucht ein Präsident offenbar grundsätzlich keine Erlaubnis, solange das Ergebnis groß, teuer und mit goldenen Kronleuchtern ausgestattet ist.
Am Ende bleibt vor allem eine Erkenntnis:
Andere Präsidenten bauten Bibliotheken nach ihrer Amtszeit.
Trump baut offenbar direkt die Festung für die Fortsetzung seiner Präsidentschaft.
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