Wie bereits mitgeteil werden wir spätestens zum Beginn der nächsten Woche das Dokument welches Gold kunden an die TGI übersenden sollen auf unserer Interessengemeinschaft TGI AG hochladen . Hierdazu dann die nachfolgende Erläuterungen.
Warum dieses Dokument für jeden Golderwerber unverzichtbar ist
Wer Anlagegold erwirbt, geht in der Regel davon aus, dass sein investiertes Vermögen sicher, nachvollziehbar und rechtlich geschützt angelegt ist. Genau aus diesem Grund ist das Dokument zur „Geltendmachung eines Anspruchs auf Rechnungslegung und Auskunft“ für jeden Golderwerber von entscheidender Bedeutung.
Dieses Schreiben dient nicht nur der einfachen Nachfrage, sondern der konkreten rechtlichen Klärung, ob das vom Kunden bezahlte Gold tatsächlich erworben wurde, wo es sich befindet, wem es rechtlich zugeordnet ist und ob es im Ernstfall – insbesondere bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder einer Insolvenz des Anbieters – wirklich geschützt ist.
1. Klärung, ob das Gold tatsächlich gekauft wurde
Viele Anleger verlassen sich auf Vertragsunterlagen, Rechnungen oder Zusagen des Anbieters. Diese Unterlagen allein beweisen jedoch nicht automatisch, dass das Gold auch tatsächlich physisch angeschafft wurde. Das Dokument fordert deshalb eine vollständige Rechnungslegung über:
- den Erwerbsvorgang,
- die vom Kunden geleisteten Zahlungen,
- die konkrete Verwendung der Gelder,
- und die Weiterleitung der Kundengelder.
Nur so lässt sich nachvollziehen, ob die gezahlten Beträge tatsächlich für den Goldankauf verwendet wurden oder ob Unklarheiten bestehen.
2. Nachweis über den tatsächlichen physischen Bestand
Für jeden Golderwerber ist die zentrale Frage:
Existiert mein Gold wirklich – und ist es noch vorhanden?
Das Dokument verlangt hierzu klare Angaben darüber,
- wann und wo das Gold angeschafft wurde,
- ob ein konkreter physischer Bestand vorhanden ist,
- in welcher Menge und Form das Gold existiert,
- und ob es durch Merkmale wie Seriennummern, Feingewicht, Hersteller oder Lagerreferenzen eindeutig identifizierbar ist.
Gerade diese Informationen sind entscheidend, weil nur ein nachweisbar vorhandener und konkret zuordenbarer Goldbestand dem Käufer echte Sicherheit gibt.
3. Transparenz über Lagerung und Verwahrung
Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Frage:
Wo wird das Gold gelagert – und wer verwahrt es tatsächlich?
Das Dokument fordert deshalb Auskunft über:
- den aktuellen Lagerort,
- den Namen und die Anschrift des Verwahrers,
- sowie die vertragliche Grundlage der Verwahrung.
Diese Angaben sind deshalb so wichtig, weil nur eine transparente und dokumentierte Lagerung erkennen lässt, ob das Gold professionell, nachvollziehbar und im Interesse des Kunden verwahrt wird.
4. Feststellung der Eigentumsverhältnisse
Viele Golderwerber glauben, mit der Zahlung automatisch Eigentümer des Goldes geworden zu sein. Das ist rechtlich jedoch nicht immer selbstverständlich. Deshalb ist die Frage nach der zivilrechtlichen Eigentumszuordnung besonders wichtig.
Das Dokument verlangt eine eindeutige Erklärung:
- Liegt das Eigentum beim Kunden?
- Liegt es bei der TGI AG?
- Oder bei einem Dritten?
Zusätzlich wird geklärt, ob das Gold:
- individuell zugeordnet ist,
- oder nur in einer Sammelverwahrung gehalten wird.
Diese Unterscheidung ist entscheidend. Denn nur wenn das Gold eindeutig dem einzelnen Kunden zugeordnet werden kann, ist im Streitfall oder bei einer Insolvenz oft eine bessere rechtliche Durchsetzung möglich.
5. Prüfung der Insolvenzfestigkeit
Ein besonders sensibler und für jeden Anleger existenzieller Punkt ist die Frage:
Was passiert mit meinem Gold, wenn das Unternehmen zahlungsunfähig wird?
Das Dokument verlangt deshalb konkrete Auskunft darüber,
- ob das Gold vom Vermögen der Gesellschaft getrennt gehalten wird,
- auf welcher rechtlichen Grundlage der Schutz besteht (z. B. Eigentum, Treuhand, Aussonderungsrecht),
- und wie die Gesellschaft selbst die Insolvenzfestigkeit einschätzt.
Gerade dieser Abschnitt ist von enormer Bedeutung. Denn selbst wenn Gold grundsätzlich vorhanden ist, bedeutet das noch nicht automatisch, dass der Kunde im Insolvenzfall problemlos darauf zugreifen kann. Ohne klare rechtliche Trennung kann das Vermögen im schlimmsten Fall in die Insolvenzmasse fallen oder nur schwer durchsetzbar sein.
6. Kontrolle des aktuellen Status des Goldes
Das Dokument verlangt außerdem eine Bestätigung darüber,
- ob der Bestand unverändert vorhanden ist,
- ob es zu Veräußerungen, Übertragungen oder Belastungen gekommen ist,
- und falls ja, auf welcher Grundlage dies erfolgt ist.
Das schützt den Golderwerber vor dem Risiko, dass das vermeintlich „eigene“ Gold bereits verkauft, übertragen oder anderweitig belastet wurde, ohne dass der Kunde hiervon wusste.
7. Belege statt bloßer Behauptungen
Besonders wichtig ist: Das Schreiben fordert nicht nur Antworten, sondern ausdrücklich auch Belegvorlagen.
Dazu gehören insbesondere:
- Vertragsunterlagen,
- Zahlungsnachweise,
- Lagerbestätigungen,
- Bestandsnachweise,
- Eigentumsnachweise,
- Audit- oder Inventarnachweise,
- Versicherungsnachweise.
Das ist von zentraler Bedeutung, denn mündliche Zusagen oder pauschale Bestätigungen reichen nicht aus. Nur durch schriftliche und nachvollziehbare Unterlagen kann ein Golderwerber seine Rechtsposition prüfen, sichern und im Bedarfsfall auch durchsetzen.
8. Rechtliche Absicherung des Kunden
Dieses Dokument ist auch deshalb wichtig, weil es den Anspruch des Kunden förmlich und nachweisbar geltend macht. Damit wird dokumentiert, dass der Golderwerber:
- aktiv Auskunft verlangt,
- eine Frist von 14 Kalendertagen setzt,
- und bei unvollständiger oder ausbleibender Antwort rechtliche Schritte ausdrücklich vorbehält.
Das kann im weiteren Verlauf – insbesondere bei anwaltlicher Prüfung, gegenüber Behörden oder in einem gerichtlichen Verfahren – von erheblicher Bedeutung sein. Wer seine Ansprüche klar, strukturiert und nachweisbar geltend macht, verbessert seine Position erheblich.
Fazit
Dieses Dokument ist für jeden Golderwerber wichtig, weil es Klarheit, Transparenz und rechtliche Sicherheit schafft.
Es beantwortet die entscheidenden Fragen:
- Wurde das Gold tatsächlich gekauft?
- Wo befindet es sich?
- Ist es physisch vorhanden?
- Ist es mir eindeutig zugeordnet?
- Bin ich rechtlich wirklich Eigentümer?
- Ist mein Gold im Insolvenzfall geschützt?
- Gibt es dafür belastbare Belege?
Gerade bei Anlagegold geht es nicht nur um Vertrauen, sondern um nachweisbare Fakten. Wer sein Vermögen schützen will, sollte sich nicht mit allgemeinen Aussagen zufriedengeben, sondern auf vollständige Rechnungslegung, konkrete Auskünfte und belegte Nachweise bestehen.
Dieses Dokument ist deshalb nicht nur sinnvoll, sondern ein wesentliches Instrument zur Wahrung der eigenen Rechte als Golderwerber.
Erwischt aber falsch interpretiert, ich bin hier um so manchem Vollpfosten mal die Augen zu Öffnen
Ja aber den ganzen Vollpfosten hier, hast lt. den ganzen Kommentaren, eh schon die Augen geöffnet 🤷♂️
Mohri sagt
Erzählt wird vom großen Gold aus Afrika.
Mohri sagt: Kein Gold für Kunden, kein LBMA, nur bisschen Rohgold.
Der TGI-Bericht liegt schon bei Behörden.
Wenn Anleger LBMA erwarten und am Ende nur Storytelling bekommen,
dann ist das keine Goldanlage –
das ist ein Märchen mit Edelmetallfilter.
Da hast aber gut recherchiert.
Du verstehst die Wertschöpfungskette nicht!? Gell? Sonst wärst ja auch nicht auf dieser Seite.
Verstehen ist halt schon ein bisschen mehr als mit Werbe-buzz-words um sich zu werfen.
Wie hoch ist denn die Wertschöpfung bei einem Produkt auf das man 108% Rabatte gibt?
ChatGPT:
Kurz gesagt: Gar keine – im Gegenteil, das ist rechnerisch ein Verlustgeschäft.
Ich sag ja, ihr seid hier einfach Resistenz gegen Informationen und das logische Denken. 🧐 es gibt auf kein FERTIGES Produkt der Welt 108% auch keine 72% (außer man schlägt es vorher auf). Da aber die gesamte Wertschöpfungskette (hier im Beispiel 36 Monate), von einem Rohprodukt bis Endstadium, hat man auf der gesamten weiten Welt, bei weitem den Gewinn. Man muss ja nicht von Gold ausgehen, (Lasst das mal außen vor), nehmt ein anderes Produkt. Aber ich will das garnicht erklären. Ihr müsst von eurer Denkweise mal weg 🙋♂️
Anmerkung der Redaktion
Wichtig ist das Sie das GLAUBEN was Sie hier schreiben, aber es geht doch um etwas gan Anderes. Herr Kaltenegger verspricht doch nicht sofort Rohgold zu kaufen, sondern LBMA Gold. Das gibt es DEFINITIV in dem von Herrn Weik benannten Ort für die Kunden nicht, also Schlaumeyer, wo ist das LBMA GOLD DER KUNDEN? Auf der Yacht von Herrn Kaltenegger? Machen Sie sich bitte auf eine sehr große Überraschung gefasst.
Und deshalb zahlen (schenken) Goldcrest und Golden Empire Kaltenegger 68% Zinsen im Jahr auf das Geld das er bei den Anlegern eingesammelt hat. Ja sicher! :-)
Wo bitte steht das LBMA Gold gelagert wird? Es wird Feingold geliefert (nach 36 Monaten + Lieferzeit) Nichts anderes.
Ja 999,9 er mit 24 Karat wird versprochen, gelagert wird nur Gold mit 23 Karat. Da der Goldbarren schon vom ersten Tag im Besitz des Käufers sein soll, fragt man sich wann sich diese wundersame Wandlung vollzieht.
Was das in der Praxis bedeutet
Beispiel Verkauf mit 10.000 € Goldwert:
LBMA:
👉 ~9.600 – 9.900 €
Nicht-LBMA:
👉 6.000 – 9.000 €
👉 Unterschied:
bis zu 3.000 € Verlust (!!)
Weiss man denn inzwischen was für Gold man überhaupt kauft? Beworben wird Gold mit 24 Karat, Reinheit 999,9, gelagert lt. Schreiben von Rechtsanwalt Weik aber über zwei Tonnen 23 karätiges Gold.
🍿
Die Entstehung und Struktur der TGI AG werfen nach vorliegenden Informationen seit längerem Fragen auf. Im Mittelpunkt stehen dabei personelle Verflechtungen, ungewöhnliche Zahlungsstrukturen und Zweifel an der wirtschaftlichen Substanz einzelner Vermögenswerte.
Als maßgeblicher Initiator der Gesellschaft gilt T. G.. Nach bisherigem Kenntnisstand wurde die Gesellschaft unter anderem von L. M. gemeinsam mit weiteren Beteiligten ins Leben gerufen. In weiterer Folge soll T. G. über das operative Umfeld hinaus weiterhin maßgeblichen Einfluss auf die Gesellschaft ausgeübt haben.
Auffällig ist dabei die Einbindung mehrerer Rechtsanwälte und Treuhandstrukturen. Nach den vorliegenden Informationen war zunächst P. R. involviert. Dieser soll im Zusammenhang mit der Gesellschaft, einer späteren Investmentstruktur sowie einem Verfahren in Liechtenstein tätig gewesen sein. In weiterer Folge gelangte das Mandat an R. P., der die Gesellschaft nach derzeitiger Darstellung gemeinsam mit Dr. K. M. vertreten haben soll.
Nach aktuellem Kenntnisstand soll die TGI AG über kein eigenes Bankkonto verfügt haben. Stattdessen sollen Zahlungsflüsse über ein angebliches Treuhandkonto von Dr. R. abgewickelt worden sein. Für dieses Treuhandkonto soll jedoch keine entsprechende Meldung bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer erfolgt sein. Zudem bestehen nach den vorliegenden Angaben erhebliche Zweifel an der disziplinarrechtlichen Zulässigkeit einer solchen Kontoführung.
Darüber hinaus sollen Rechtsgeschäfte über die Bank Austria mittels eines Verrechnungskontos abgewickelt worden sein, das intern mit der Gesellschaft verrechnet worden sei.
Besondere Brisanz erhält der Vorgang durch ein strafgerichtliches Verfahren, in dem es zu einem Freispruch kam. Dieser soll maßgeblich darauf gestützt worden sein, dass angeblich ausreichende Reserven in einer Mine in Olisio vorhanden seien und Anteile an der entsprechenden Gesellschaft übertragen worden seien.
Nach den vorliegenden Informationen soll jedoch die Gesellschaft Olisio Mining zum Zeitpunkt dieses Freispruchs bereits nicht mehr bestanden haben, da sie gelöscht worden sei. Da sich die Mine im Eigentum dieser Gesellschaft befunden haben soll, stellen sich erhebliche Fragen zur tatsächlichen Werthaltigkeit der behaupteten Vermögenssubstanz.
Die geschilderten Umstände nähren damit Zweifel an der wirtschaftlichen Transparenz der Struktur. Im Raum stehen insbesondere Fragen nach der tatsächlichen Kontrolle über Zahlungsflüsse, der rechtlichen Zulässigkeit der verwendeten Treuhandkonstruktionen sowie nach der belastbaren Existenz jener Vermögenswerte, auf die sich frühere Darstellungen offenbar stützten.
Kurz gesagt
Die Firma hiess / heisst Aulicio Mining aus Guyana, nur der Vollständigkeit halber.
„Die Entstehung und Struktur der TGI AG werfen nach vorliegenden Informationen seit längerem Fragen auf“ aha, Welche wären das? Da bin ich neugierig jetzt
Kaltenegger hat das ganze Gold der Kunden auf seiner Yacht wetten?
Das hat man oft, dass Profiteure zweifelhafter Geschäftsmodelle irrational eskalieren, wenn sie merken, dass alles um sie zusammenbricht. Gerade wenn Familie, Freunde, Nachbarn und Kollegen, anfangen etwas kritischer nachzufragen und man sich über Haftungsrisiken schlau gemacht hat.
„Kritischer Nachfragen“, Sie sind ja süß! Und wo bitte bricht was zusammen? Um Ihnen irgendetwas? Merkt ihr eigentlich, das ihr die ganze Zeit, diejenigen seid, die den ganzen Tag über die TGI berichten! Also bei euch hackts wirklich! Und wer eskaliert? Ihr seid ein lustiges Völckchen.
Das touretteartige Pfeifen im Walde.
Super geschrieben wieder. Gratulation der Redaktion, vorbildlich. Sauber ausgearbeitet, wird sicher der Brüller werden. Top, Top, Top, Thomas.