Syrien

Bei Protesten nach dem Freitagsgebet sind in Syrien nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mindestens 30 Menschen getötet worden.

Allein in der Protesthochburg Homs seien bei der gewaltsamen Auflösung eines Protestmarschs von rund 20.000 Menschen 20 Zivilisten erschossen worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. In Hama lieferten sich demnach mutmaßliche Deserteure Gefechte mit der Armee.Nach Angaben der in London ansässigen Menschenrechtsorganisation wurden in der zentralsyrischen Stadt Hama beim Vorgehen der Sicherheitskräfte acht Zivilisten erschossen. Demnach wurden auch in Kusseir in der Region Homs und in Tsil in der südlichen Provinz Daraa jeweils ein Zivilist getötet. Zudem seien bei einer Razzia in dem Dorf Kafruma in der nordwestlichen Provinz Idleb 13 Menschen, darunter eine Frau und ihr Sohn, festgenommen worden.

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