Sven Donhuysen………….und dann sah man nur noch eine Staubwolke

So könnte man das ausdrücken, wenn man über die Niederlegung der Geschäftsführung bei den Euro Grund Invest Fonds berichtet, ja berichten muss. Eine ähnliche Situation haben wir bei Sven Donhuysen auch beim Unternehmen HGM Henning Gold Mines erlebt. Irgendwann hat er festgestellt, dass er keinen Bock mehr hat, und wurde nicht mehr gesehen.

Natürlich muss jeder für sich selber entscheiden, ob er in einer Funktion, die er ganz ohne Not übernommen hatte, wieder niederlegt. Trotzdem hat doch jeder, der so eine Position übernimmt, auch ein eigenes Interesse in der Sache, er verspricht sich doch etwas davon. Dass da einer etwas als „Gutmensch“ macht, nun das mag glauben, wer will. Natürlich sollte man den Rücktritt von Sven Donhuysen auch einmal dafür nutzen, zu schauen, was dann in seiner Zeit als Geschäftsführers so alles für Transaktionen getätigt worden sind und wer aus diesen einen Vorteil hatte.

Es geht letztlich auch für Sven Donhuysen darum, dass man ihm nicht nachsagen kann, da wäre irgendetwas nicht sauber gelaufen. Insofern sollte solch eine unabhängige Überprüfung auch in seinem Sinne sein. Ohne diese Überprüfung darf und kann es keine Entlastung für ihn geben. Hier müssen Anlegervertreter aufpassen, dass solch eine Entlastung erst dann erfolgt, wenn das Ergebnis vorliegt. Ich gehe aber davon aus, dass Sven Donhuysen mit diesem Vorgehen keinerlei Probleme haben sollte. Nicht in Erwägung ziehen sollte man aber das Angebot der Knoll Restructuring Group, die Fonds zu sanieren. Aus meiner Sicht kann man diese Fonds nur noch liquidieren, um so den noch vorhandenen Rest an Kapital zu erhalten und nicht nochmals schlechtem Geld gutes hinterher zu werfen. Die Anlegerversammlungen dürften sicherlich spannend werden.

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