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Studie: Zwei Drittel der US-Verbraucher kämpfen mit hohen Lebensmittelkosten

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Mehr als zwei Drittel der US-Verbraucherinnen und -Verbraucher haben laut einer aktuellen Umfrage Schwierigkeiten, ihre Lebensmittelkosten zu decken.

Wie aus einer Erhebung des Technologieunternehmens Swiftly hervorgeht, gaben 68 % der Befragten an, infolge der Inflation und gestiegener Nahrungsmittelpreise zunehmend Probleme zu haben, ihre wöchentlichen Einkäufe zu finanzieren.

„Lebensmittel sind für viele Familien schlichtweg schwer bezahlbar geworden“, sagte Sean Turner, Mitgründer und Technikchef von Swiftly, gegenüber USA TODAY. „Für dieselbe Menge an Kalorien oder Lebensmitteln müssen Verbraucher heute deutlich mehr ausgeben als früher.“


📈 Preisbewusstsein prägt das Einkaufsverhalten

Immer mehr Menschen versuchen, ihr Budget beim Lebensmitteleinkauf zu strecken:

  • 71 % nutzen Rabattaktionen und Gutscheine,

  • 69 % setzen auf Treueprogramme und Kundenkarten,

  • 56 % richten ihre Einkäufe gezielt nach aktuellen Angeboten.

Rund 38 % der Konsumenten sind bereit, neue Marken auszuprobieren, wenn diese preislich günstiger sind, und etwa ein Drittel wechselt zu Haus- oder No-Name-Marken, wenn etablierte Marken zu teuer werden.

Laut Swiftly liegen die wöchentlichen Ausgaben der Mehrheit zwischen 100 und 500 US-Dollar.


🧾 Einsparungen bei Kleidung, Reisen und Freizeit

Um den gestiegenen Lebensmittelpreisen gerecht zu werden, kürzen viele Haushalte Ausgaben in anderen Lebensbereichen. Laut Umfrage:

  • haben über 75 % ihr Konsumverhalten angepasst,

  • 67,75 % verzichten auf Freizeitaktivitäten wie Kino, Konzerte oder Shows,

  • rund 46 % haben Reisen verschoben oder abgesagt,

  • knapp 45 % kaufen weniger Kleidung,

  • etwa 40 % gehen seltener auswärts essen oder trinken,

  • rund 23 % kündigen Abos (Streaming, Fitnessstudio, etc.).


🛒 Lokale Läden genießen größeres Vertrauen als Großkonzerne

Die Mehrheit der Verbraucher bevorzugt lokale Supermärkte gegenüber großen Onlinehändlern wie Amazon oder Ketten wie Walmart, wenn es um faire Preise und persönliche Angebote geht.

Dies liegt laut Branchenexperten an der Verbundenheit lokaler Händler mit ihrer Gemeinde. „Unabhängige Lebensmittelhändler genießen das Vertrauen ihrer Kunden, weil sie Nachbarn sind – keine anonymen Konzerne“, erklärte David Cutler, Sprecher der National Grocers Association.


📌 Fazit:

Die Daten zeigen: Während die Inflation in den USA nach wie vor Druck auf die Haushaltsbudgets ausübt, versuchen Konsumenten, mit Sparstrategien, Markentreue-Verzicht und Prioritätenverschiebungen im Alltag zu reagieren.

Die Verbundenheit mit lokalen Geschäften gewinnt dabei wieder an Bedeutung – als Kontrast zu den algorithmengesteuerten Preisstrategien großer Handelsriesen.

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