Startseite Allgemeines Staatsanwaltschaft Hamburg
Allgemeines

Staatsanwaltschaft Hamburg

Teilen

Staatsanwaltschaft Hamburg

2307 Js 909/16

Im Vollstreckungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hamburg (Geschäfts-Nr. 2307 Js 909/16) gegen den Verurteilten Thomas Wilhelm Rawe wegen Betruges im Zusammenhang mit Zechprellerei hat das Amtsgericht Hamburg-Wandsbek durch Urteil vom 23.02.2018 (Geschäfts-Nr. 725 b Ds 290/16) die Einziehung eines Betrages von 1.315,69 € angeordnet. Das Urteil ist seit dem 03.03.2018 rechtskräftig.

Diese Mitteilung soll den Tatverletzten die Möglichkeit eröffnen, ihre Rechte geltend zu machen. Der eingezogene Verwertungserlös wird dem Verletzten, dem ein Anspruch auf Auskehrung erwachsen ist, oder dessen Rechtsnachfolger ausgezahlt.

Verletzte, die einen Anspruch auf Auskehrung des Verwertungserlöses geltend machen möchten, können diesen innerhalb von sechs Monaten nach Veröffentlichung dieser Mitteilung bei der Staatsanwaltschaft Hamburg zu der oben genannten Geschäfts-Nr. formlos anmelden. Bei der Anmeldung ist die Höhe des Anspruchs zu bezeichnen, die Anspruchsberechtigung ist gegebenenfalls glaubhaft zu machen. Nach Ablauf der Sechs-Monats-Frist kann der Anspruch nur noch geltend gemacht werden, wenn der Verletzte ein vollstreckbares Endurteil im Sinne des § 704 der Zivilprozessordnung oder einen anderen Vollstreckungstitel im Sinne des § 794 der Zivilprozessordnung vorlegt, aus dem sich der geltend gemachte Anspruch ergibt. Einem vollstreckbaren Endurteil im Sinne des § 704 der Zivilprozessordnung stehen bestandskräftige öffentlich-rechtliche Vollstreckungstitel über Geldforderungen gleich. Wird das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Verurteilten eröffnet und verbleibt bei der Schlussverteilung ein Überschuss, wird der Überschuss an den Verletzten oder dessen Rechtsnachfolger ausgekehrt, der ein vollstreckbares Endurteil im Sinne des § 704 der Zivilprozessordnung oder einen anderen Vollstreckungstitel im Sinne des § 794 der Zivilprozessordnung vorlegt, aus dem sich der geltend gemachte Anspruch ergibt. Die Auskehrung ist ausgeschlossen, wenn zwei Jahre seit der Aufhebung des Insolvenzverfahrens verstrichen sind (§§ 459h Abs. 2, 459k-459m Strafprozessordnung).

Die aktuelle Anschrift des Verurteilten lautet: Kirchweg 124b, 24558 Henstedt-Ulzburg.

 

gez. Friedrich, Rechtspflegerin

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Islamist und Attentäter der CSD Berlin erschossen

Mutmaßlicher CSD-Attentäter nach SEK-Einsatz in Berlin-Spandau tot Der mutmaßliche Täter des Anschlags...

Allgemeines

Deutliche Kritik an TGI AG: Trustpilot-Bewertungen werfen Fragen zu Transparenz und Kommunikation auf

Mehrere aktuelle Ein-Stern-Bewertungen auf Trustpilot zeichnen ein ausgesprochen kritisches Bild der TGI...

Allgemeines

Politische Blamage für Merz: Verkehrsminister zieht selbst die Konsequenzen

Was für eine Blamage für Bundeskanzler Friedrich Merz: Verkehrsminister Patrick Schnieder will...

Allgemeines

Weißes Haus wirbt mit Wirtschaftsrekorden, KI-Offensive und hartem Kurs gegen die EU

Das Weiße Haus stellt in seinem aktuellen Wochenbericht vor allem die Wirtschafts-...