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SPD eine Partei auf der Suche nach Wählern

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Nur noch 20% der Wähler haben die SPD gewählt, in Sachsen noch weniger. Den Namen „Volkspartei“ darf die SPD eigentlich mit solch einem Ergebnis schon gar nicht mehr tragen. Nun ist man also beim Wunden lecken auch in Leipzig angekommen. Martin Schulz und Andrea Nahles stellten sich den Fragen von fast 400 Parteimitgliedern in Leipzig. Es war eine Verliererveranstaltung, denn alle wichtigen Teilnehmer hatten eines gemeinsam: „Sie haben eine Wahl verloren“. Mal ehrlich, was will man mit Personen, die nicht wissen, wie man eine Wahl gewinnt? Genau diese Personen sollen nun eine SPD aus dem Tal der Tränen herausholen? Klingt irgendwie merkwürdig, denn diese Personen scheinen eben nicht die richtige Ansprache an die Menschen gefunden zu haben.

Frau Kolbe, Generalsekretärin der Sachsen-SPD ist mitverantwortlich für das Scheitern der SPD in Sachsen, denn auch wenn das CDU-Ergebnis derzeit so manches bei anderen Parteien überdeckt, ein „weiter so“ darf und kann es auch in der Sachsen-SPD nicht geben. Frau Kolbe und Herr Dulig haben abgewirtschaftet. Sie müssen neuen Ideen und neuen Köpfen jetzt Platz machen, genau wie Martin Schulz an der Spitze der Bundes-SPD. Die Partei braucht nicht nur Reformen sondern auch Reformer. Das ist Martin Schulz sicherlich nicht. Andrea Nahles halte ich dann für eine der ehrlichsten und engagiertesten Politikerinnen in Deutschland und man kann nur hoffen, dass Frau Nahles sich nicht nur mit dem Posten der Fraktionsvorsitzenden zufrieden gibt. Frau Nahles kann mehr, und sie ist eine der wenigen Personen, die die SPD mit neuem Leben erfüllen können. Ein Mann wie Martin Schulz hindert da nur. Die SPD muss ganz neu definieren, wofür sie heute steht und wen sie heute als Lobby vertritt. Heute, wo sich das Arbeitsleben völlig verändert hat in Bezug auf die Zeiten, wo eine SPD GROSS geworden ist.

Früher war es normal, das der Arbeiter SPD gewählt hat, und der CDU-Pfarrer am Tag der Wahl dann immer von der Kanzel gepredigt hat, „ihr müsst heute CDU wählen“. Unsere Welt ist heute informierter geworden, natürlich vorrangig durch das Internet. Heute haben die Menschen andere Sorgen. Sie fürchten sich vor Überfremdung im eigenen Land, sie haben Angst vor wachsender Kriminalität, sie wollen ihre Zukunft für ihre Kinder gesichert sehen, sie wollen eine bessere Bildung für ihre Kinder, sie wollen mehr Kindergärten und eine bessere Schulausstattung für die Kinder, sie wollen, dass der Staat den Verbraucher in vielen Bereich mehr schützt, sie wollen sehen, dass die GROSSEN nicht alles machen dürfen, was sie wollen und ungestraft davonkommen. Solche Skandale wie der Dieselskandal bei Volkswagen, BMW, AUDI und Mercedes müssen in den Augen der Bürger bestraft werden. Die Politik tut sich hier keinen Gefallen, das alles durchgehen zu lassen. Das bringt immer mehr Politikverdrossenheit und damit Protestwähler hervor. Natürlich weiß der Bürger, dass eine AfD an der Regierung nichts ändern wird in vielen Dingen und das eine AfD kaum regierungsfähig ist, aber um den etablierten selbstzufriedenen Politikern mal „Feuer unter den Arsch zu machen“ macht der Bürger dann auch mal gerne sein Kreuz bei der AfD auf dem Wahlzettel. Es geht heute nicht mehr darum, die Ideologie einer Partei zu wählen, es geht darum, mit den besten Ideen für unsere Zukunft bei den Wählern zu punkten. Eine SPD, die das versteht, die hat dann auch wieder eine Chance, gewählt zu werden.

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