Sollten jetzt alle Deutschen mit der Gülen Bewegung sympathisieren? Angsthase Erdogan scheint mächtigen Respekt vor ihm zu haben

Erdogan ist ein Krimineller, so Cem Özdemir von den Grünen. Dieser Bewertung muss man eigentlich nichts mehr hinzufügen. Erdogan ist mittlerweile sogar der Kopf einer kriminellen Bande in der Türkei, denn alleine kann man das, was dort passiert, gar nicht alles durchführen. Erdogan kann man in der einen oder anderen Handlunsgweise sicherlich mit einem Herrn aus dem Dritten Reich vergleichen, ohne sich dafür schämen zu müssen.

Erdogan sollte in keinem europäischen Land mehr als Staatschef empfangen werden; man muss ihn politisch isolieren. Immer wieder hört man aber auch den Hinweis auf die sogenannte „Gülen-Bewegung“. Wer ist das eigentlich, vor dem Erdogan so große Angst hat, dass er zu einem Diktator und Menschenschinder wurde?

„Als Gülen-Bewegung oder Hizmet-Bewegung wird eine transnationale religiöse und soziale Bewegung bezeichnet, die vom islamischen Geistlichen Fethullah Gülen geführt wird. Die Bewegung mit mehr als vier Millionen Mitgliedern hat ein weit verzweigtes Netzwerk von Erziehungseinrichtungen mit über 200 Schulen weltweit und investiert gleichzeitig in Medienarbeit, Finanzen und Krankenhäuser.Ihre Weltanschauung wird teilweise in der Öffentlichkeit als „pazifistischer, moderner Islam, oft gelobt als Gegensatz zum extremeren Salafismus“ bezeichnet. Andere sehen in ihr eine „sektenähnliche Organisation“ oder sprechen von „sektenähnlichen Praktiken“.

Die Bewegung hat keinen offiziellen Namen, wird aber landläufig von ihren Anhängern als Hizmet (der Dienst) bezeichnet und nennt sich in der breiteren türkischen Öffentlichkeit Cemaat (türk. die Gemeinde).

In Deutschland tritt seit Anfang 2014 die „Stiftung Dialog und Bildung“ als Sprechergremium der Bewegung auf. Diese ist als rechtsfähige Stiftung in Berlin eingetragen. Die offizielle Gründungsfeier fand am 6. Mai 2014 in Berlin statt.Die Stiftung ist jedoch nur durch die 75 Gründungsmitglieder legitimiert, das Stiftungskapital beträgt 160.000 Euro.“ (Quelle: Wikipedia)

Gülen selber lebt seit Jahren in den USA. Erdogan verlangt seit geraumer Zeit dessen Auslieferung an die Türkei. Die USA will Gülen aber keinesfalls ausliefern. Das ist auch gut so.

Erdogan nimmt Gülen als Feigenblatt dafür, um seinen Machtanspruch in der Türkei durchzusetzen. Jeder, den Erdogan als Feind oder Gefahr für sich und sein System sieht, wird der Gülen-Nähe beschuldigt. Das alleine reicht schon, Menschen ohne Prozess in ein Gefängnis zu stecken. Methoden wie im Dritten Reich, die Erdogan da anwendet.

Europa muss Erdogan hier seine Grenzen aufzeigen. Das wird aber nicht funktionieren, wenn man Erdogan nicht da trifft, wo es ihm wehtut: wirtschaftlich.

Dazu gehört vor allem, keine Urlaubsreisen mehr in die Türkei zu machen; damit fehlen der Türkei erhebliche Devisen. Natürlich leidet dann darunter auch das Volk, aber nur das Volk kann Erdogan zur Vernunft bringen.

Eine Antwort

  1. Stefan Meisinger 2. September 2017

Kommentar hinterlassen