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SOLIT Management GmbH und GoldSilberShop.de GmbH – Ich würde um das Unternehmen einen großen Bogen machen.

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Natürlich ist derzeit alles, was mit dem Thema „Goldsparplan“ zu tun hat, im Fokus der Öffentlichkeit und natürlich kommen Fragen zu dem einen oder anderen Unternehmen wie auch zu dem Angebot der SOLIT Management GmbH.

Ein Unternehmen, welches wir in der Redaktion insgesamt sehr kritisch sehen, auch weil die Bilanz des Unternehmen nicht unbedingt „prickelnd“ ist.

In der 2018-Bilanz hat das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag von über 1,6 Millionen Euro ausgewiesen. Sicherlich kein Ruhmesblatt für die Geschäftsführung des Unternehmens.

Besonders kritisch finden wir dann die Position

Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 694.000,00

Das deutet möglicherweise auf eine „fehlgeschlagene Investition“ hin.

Grundsätzlich sind wir immer der Meinung, dass Unternehmen, die mit Kundengeldern arbeiten, natürlich auch Bilanzen hinterlegen sollten, die einen wirtschaftlichen Erfolg darstellen.

So wirbt das Unternehmen derzeit aktuell über „google adwords“.

In den Goldsparplan investieren

Bereits mehrere tausend Investoren vertrauen dem SOLIT Lagerkonzept und haben mehr als 120 Mio. Euro investiert.

Wer noch nicht über ein Vermögen von mehreren tausend Euro verfügt, möchte mit nur geringen monatlichen Einzahlungen einen Edelmetallbestand aufbauen. Hierzu eignet sich der Goldsparplan. Ab 50 Euro monatlich können Sie in physisches Gold investieren, ohne selbst kleinere Goldbarren oder Münzen kaufen zu müssen.

Da Sie sich am Kauf großer Barren beteiligen, können Kostenvorteile beim Goldsparplan erzielt werden, welche die Rendite nochmals steigen lassen. Und da beim Goldsparplan direkt in Gold investiert wird, können Anleger auch an der Entwicklung des Goldpreises teilhaben.

Bereits mit kleinen Beträgen können Sie in Gold, Silber, Platin und Palladium investieren.

Sie beteiligen sich mit Ihrem Sparplan am Kauf von Großbarren, welche  in einem Hochsicherheitstresor verwahrt werden.

Durch die Hinterlegung mit Gold haben Sie sogar einen Lieferanspruch in Gold. Auf Wunsch ist die Lieferung nach Hause möglich.

Jederzeit verfügbar und flexibel: Sie müssen vorab keine feste Laufzeit für Ihren Goldsparplan wählen.

SOLIT Management GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

der SOLIT Management

Die SOLIT Management GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des §267 Abs. 2 HGB auf.

Grundlagen des Unternehmens

Die SOLIT Management GmbH mit Sitz in Wiesbaden wurde 2008 gegründet und verantwortet den Handel sowie die sichere Einlagerung und Verwahrung von physischen Edelmetallen für ihre Kunden.

Aus diesem Geschäftsmodell hat sich ein breites Produkt- und Dienstleistungsportfolio entwickelt, welches über die Vertriebskanäle des Online-Shops, persönlicher Beratung vor Ort sowie über diverse Intermediäre an Endkunden herangetragen wird.

Das bedarfsgerechte Produktportfolio besteht neben dem direkten Erwerb der Edelmetalle Gold, Silber, Platin, Palladium in Barren- und Münzenform aus Edelmetall-Sparplänen sowie diversen Lagerkonzepten an internationalen Standorten.

Der Hauptabsatzmarkt liegt im deutschsprachigen Wirtschaftsraum, in Zeiten der Globalisierung und des Internets kann die SOLIT Management GmbH jedoch auch über diesen Wirtschaftsraum hinweg Kunden über den Online-Shop erreichen.

Die SOLIT Management GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2018 durchschnittlich 23 Mitarbeiter.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das globale Wachstum war 2018 noch immer positiv, erste Abkühlungstendenzen der globalen Konjunkturdynamik, z.B. in Form von stagnierenden Auftragseingängen und sinkenden PKW-Absätzen sind zusehends erkennbar.

Die Weltwirtschaft war im Jahr 2018 darüber hinaus von Spannungen durch Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie zwischen den USA und der EU geprägt. Zusätzlich wirkt sich die Unsicherheit aus der noch immer ungeklärten Umsetzung des Brexits negativ auf die Konjunktur aus.

In Folge dieser Faktoren senkte die OECD die Prognosen zum globalen Wirtschaftswachstum für die kommenden Jahre von 3,7 Prozentpunkten auf 3,5 Prozentpunkte. Auch die Bundesregierung hat die Wachstumserwartungen für das laufende Wirtschaftsjahr mittlerweile stark auf nur noch 0,5 Prozent reduziert.

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Der Goldkurs in Euro stieg im Zeitraum vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 um drei Prozent an. Trotz der leichten Steigerung stieg die weltweite Goldnachfrage um vier Prozent auf 4.345 Tonnen an. Immer mehr Zentralbanken kaufen Gold zur Diversifikation ihrer Währungsreserven, was zu den zweitstärksten Käufen der Zentralbanken seit dem Ende des Gold-Dollarstandards 1971 führte.

Im Segment der Privatpersonen zeigt sich ebenfalls ein seit Jahren steigender Trend zum Erwerb von Edelmetallen, insbesondere von Gold, zur Vermögenssicherung. Nach einer Studie der Steinbeis-Hochschule Berlin aus dem April 2019 nutzen 38 Prozent der Deutschen Gold als physische Wertanlage. 78 Prozent der Goldkäufer planen den zukünftigen Erwerb zusätzlicher Goldbestände. Dies lässt sich auf das steigende Sicherheitsbedürfnis aufgrund der anhaltenden Nullzinsphase, überbordender Schulden, sowie der im Zusammenhang mit den Handelskonflikten stehenden Spannungen. Insbesondere in unsicheren Zeiten, geht der Trend weiterhin zum Erwerb von Edelmetallen zur Vermögenssicherung.

Geschäftsverlauf

Im Zentrum des Geschäftsjahres 2018 stand die Verschmelzung der SOLIT Management GmbH mit der GoldSilberShop.de GmbH. Diese Transaktion wurde mit Wirkung zum 01.01.2018 am 23.08.2018 im Handelsregister eingetragen.

Hintergrund der Verschmelzung ist die bessere Nutzung bereits vorhandener Synergien zwischen den zuvor in zwei Firmen geführten Geschäftsbereichen. Die im Kern identischen Geschäftsbereiche „direkter Edelmetallhandel an Endkunden“ sowie der Geschäftsbereich „Vertrieb über Vertriebspartner und Banken“ können nunmehr in einer gesamtheitlichen Betrachtung unter Ausnutzung vorhandener Ressourcen entfaltet werden.

Im Zuge der Verschmelzung wurde eine Erhöhung des Stammkapitals auf 1,5 Millionen Euro durchgeführt. Im Rahmen einer weiteren Stammkapitalerhöhung auf 1,522 Mio. EUR, eingezahlt am 07. März 2019, eingetragen am 29.März.2019, wurde ein zusätzlicher Geschäftsanteil in Höhe von 22.727 EUR durch die SimpleTechs GmbH, Berlin, übernommen. Des Weiteren wurde Herr Georg Wartenberg zum Einzelprokuristen bestellt.

Im Geschäftsbereich „direkter Edelmetallhandel an Endkunden“ konnte durch die Eröffnung eines Filialgeschäftes in Mainz ein weiterer Vertriebskanal geschaffen werden, wodurch eine Verbesserung der individuellen und persönlichen Beratung gewährleistet werden kann.

Im Zuge der vollständigen Fokussierung der Unternehmenstätigkeit auf den physischen Edelmetallhandel, ist die Bereinigung des Beteiligungsportfolios um nicht zur Kernstrategie der Unternehmung zugehörige Beteiligungen angestrebt. Diesbezüglich befindet sich die Firma derzeit in fortgeschrittenen Verhandlungen über die Veräußerung der Geschäftsanteile an der PRIMA Fonds Service GmbH.

Geschäftsentwicklung

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die wirtschaftliche Planung und Steuerung des Unternehmens erfolgt über von der Geschäftsführung festgelegte Kennzahlen.

Die wichtigsten finanziellen Steuerungsgrößen der SOLIT Management GmbH sind der Umsatz, der Rohertrag, die Rohertragsmarge sowie das EBITDA. Aufgrund regelmäßiger Überprüfungen dieser Kennzahlen können gezielte Maßnahmen eingeleitet werden, wodurch eine effektive und zielorientierte Gegensteuerung bei Planabweichungen gegeben ist.

Bei der Betrachtung der Geschäftsentwicklung ist anzumerken, dass eine Vergleichbarkeit gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Verschmelzung nur bedingt möglich ist.

Die Umsatzerlöse belaufen sich auf 96,3 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 5,5 Prozent zu den konsolidierten Umsatzerlösen der Einzelunternehmen des Vorjahres. Der Rohertrag konnte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um 25 Prozent gesteigert werden. Diese Steigerung bezieht sich ebenfalls auf die konsolidierten Vorjahreswerte der Einzelunternehmen.

Der Anstieg lässt sich im Wesentlichen durch eine bessere Marktdurchdringung, der deutlich gestiegenen Reichweite im Vertriebskanal Banken sowie durch die bedingt durch die die Verschmelzung freigesetzten Synergien erklären. Die Rohertragsmarge konnte ebenso um 0,8 Prozentpunkte gesteigert werden.

Das EBITDA für das abgelaufene Geschäftsjahr beläuft sich auf -131 TEUR. Auf Ebene der Aufwendungen ist das EBITDA durch wachstumsbedingt gestiegene Personalkosten, im Zusammenhang mit der Eröffnung des Ladengeschäfts in Mainz stehende Aufwendungen sowie IT- & Marketingaufwendungen belastet.

Die wichtigsten nicht finanziellen Steuerungsgrößen sind die Anzahl & Entwicklung der vertraglich angebundenen Vertriebspartner (+40 Prozent gegenüber Vorjahr), Kundenzahl & Kundenzuwachs (+15 Prozent) sowie die Internetreichweite des Online-Shops.

Finanz- und Vermögenslage

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2018 wurden von der SOLIT Management GmbH Investitionen in Höhe von 4,5 Millionen Euro durchgeführt

Die wesentlichen Investitionen im vergangenen Geschäftsjahr waren die Verschmelzung der SOLIT Management GmbH mit der GoldSilberShop.de GmbH, die Eröffnung einer Geschäftsstelle in Mainz sowie die IT-Entwicklungsinvestitionen. In diesem Bereich wurde 2018 eine neue Online. Informations-Vertriebs- und Transaktionsplattform erfolgreich am Markt eingeführt, die zusätzlich auch als mobile App für Android & iOS verfügbar ist.

Durch die Investitionen fand eine Erhöhung des immateriellen Anlagevermögens um 4,2 Millionen Euro-, sowie eine Erhöhung der Sachanlagen um 300 TEUR statt.

Liquidität

Im Geschäftsjahr 2018 konnte ein Cashflow aus der Geschäftstätigkeit in Höhe von 2,6 Millionen Euro erzielt werden.

Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war durchgehend gesichert.

Vermögenslage

Die SOLIT Management GmbH weist zum Stichtag eine Bilanzsumme von 14,9 Millionen Euro auf. Dabei konnte das Anlagevermögen durch Investitionen auf 6,5 Millionen Euro erhöht werden. Die Eigenkapitalquote beträgt 19,4 Prozent, welche im Vergleich zum Wettbewerb als solide einzustufen ist. Aufgrund der geplanten Veräußerung der Geschäftsteile der PRIMA Fonds Service GmbH wird eine Teilwertabschreibung in Höhe von 694 TEUR vorgenommen, wodurch sich die Bilanzsumme noch einmal reduzieren wird.

Risiko- und Chancenbericht

Risiken

Die SOLIT Management GmbH unterliegt den üblichen Risiken der Edelmetallbranche.

Der Markt reagiert sensibel auf diverse Faktoren, weshalb eine Marktprognose nur bedingt möglich ist. Die Preis- und Zinsentwicklung, die Inflation, sowie politische als auch gesellschaftliche Veränderungen können als treibende Faktoren identifiziert werden.

Aufgrund des breiten Spektrums der Produkte, der starken Diversifizierung der Endkunden und breiten Basis der Vertriebspartner sichert sich die SOLIT Management GmbH bestmöglich gegen drohende Risiken ab.

Zur Absicherung von Marktpreisrisiken, die aus Absatzgeschäften in Bezug auf Edelmetalle resultieren, schließt die SOLIT Management GmbH Warentermingeschäfte ab. Ziel des Einsatzes ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Fluktuationen zu reduzieren, die aus Veränderungen von Marktpreisen resultieren können.

Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten erfolgt nach einheitlichen Richtlinien und strengen Kontrollen.

Chancen

Im Geschäftsjahr 2018 hat die SOLIT Management GmbH diverse Investitionen durchgeführt, welche in den kommenden Jahren einen positiven Einfluss auf das Betriebsergebnis haben werden.

Durch die Förderung des Vertriebes durch die neue Onlineplattform & mobilen App sowie durch die Eröffnung einer Geschäftsstelle in Mainz wird eine höhere Marktdurchdringung erwartet, welche sich in einer substanziellen Erhöhung der Umsatzerlöse sowie des Rohertrages widerspiegeln wird.

Die Erweiterung der Produktpalette für Sparpläne um Platin und Palladium Ende 2018 sorgt zusätzlich für eine Etablierung in den Nischenmärkten.

Aufgrund des steigenden Sicherheitsbedürfnisses sowie der hohen konjunkturellen Unsicherheit ist davon auszugehen, dass sich der Anteil der Privatpersonen die Gold als Wertanlage in den kommenden Jahren erwerben werden, weiterhin signifikant erhöhen wird, wodurch ein nicht unwesentlicher zusätzlicher Absatzmarkt entstehen kann.

Prognose

Aufgrund der dynamisch steigenden Zahl der Kunden als auch Vertriebspartner geht die SOLIT Management GmbH im Geschäftsjahr 2019 von einem signifikanten Umsatzanstieg sowie Rohertragsanstieg in Höhe von mindestens 15 Prozentpunkten aus. Die Rohertragsmarge wird mindestens gehalten werden können und das EBITDA wird mindestens ein positives Ergebnis aufweisen. Durch die Investitionsausgaben in 2018 und dem damit einhergehenden Ausbau der Vertriebskanäle sowie der Synergiegewinnung durch die Verschmelzung wird in allen Segmenten der prognostizierte Umsatzanstieg realisierbar sein. Diese These wird durch die Entwicklung im ersten Quartal 2019 bestätigt. Die Fokussierung auf den physischen Edelmetallhandel und die durch die geplante Veräußerung der PRIMA Fonds Service GmbH freigesetzten Ressourcen ermöglichen der SOLIT Management GmbH ihre Wettbewerbsfähigkeit im Geschäftsjahr 2019 weiterhin zu erhöhen.

 

Wiesbaden, den 18.04.2019

Dr. Hans-Christian Sünkler

Tim-Florian Schieferstein

Robert Vitye

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 6.454.955,38 758.208,97
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.593.635,58 731.898,44
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 760.521,00 476.144,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.446.047,00 0,00
3. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 387.067,58 255.754,44
II. Sachanlagen 381.022,72 26.260,53
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 361.656,00 18.003,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.366,72 8.257,53
III. Finanzanlagen 1.480.297,08 50,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 473.747,08 0,00
2. Beteiligungen 1.006.500,00 0,00
3. sonstige Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 8.408.655,63 4.617.340,62
I. Vorräte 4.440.480,19 3.587.530,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.477.840,94 344.004,96
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 641.497,38 237.421,34
2. sonstige Vermögensgegenstände 836.343,56 106.583,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.490.334,50 685.805,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.696,88 10.659,80
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 835.058,16
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.900.307,89 6.221.267,55

Passiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 2.891.271,12 0,00
I. gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 179.890,00
II. Kapitalrücklage 5.953.802,03 1.917.280,68
III. Gewinnrücklagen 41.495,29 0,00
IV. Verlustvortrag 2.932.228,84 2.530.039,96
V. Jahresfehlbetrag 1.671.797,36 402.188,88
VI. nicht gedeckter Fehlbetrag 0,00 835.058,16
B. Rückstellungen 288.102,21 70.226,00
C. Verbindlichkeiten 11.720.934,56 6.151.041,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.891,05 0,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 11.689.043,51 6.151.041,55
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.900.307,89 6.221.267,55

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 – 31.12.2018
EUR
1.1.2017 – 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 5.141.150,88 2.080.908,60
2. Personalaufwand 1.232.848,79 384.760,93
a) Löhne und Gehälter 1.067.058,62 336.518,31
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 165.790,17 48.242,62
davon für Altersversorgung 1.200,00 1.100,00
3. Abschreibungen 718.957,51 209.397,02
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 718.957,51 209.397,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.067.516,28 1.766.558,23
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 11,14 309,55
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3,00 3,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.918,10 7.105,59
davon aus verbundenen Unternehmen 19.511,91 477,51
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 694.000,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 127.348,39 129.490,14
davon an verbundene Unternehmen 1.573,95 0,00
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag -0,25 -0,25
10. Ergebnis nach Steuern -1.672.598,74 -402.188,88
11. sonstige Steuern -801,38 0,00
12. Jahresfehlbetrag 1.671.797,36 402.188,88

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SOLIT Management GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Wiesbaden

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Wiesbaden

Register-Nr.: 26330

Verschmelzung

Mit Wirkung vom 1. Januar 2018 hat die SOLIT Management GmbH (Registernummer HRB 28468, Amtsgericht Wiesbaden) ihr Vermögen als Ganzes im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme auf die GoldSilberShop.de GmbH (Registernummer HRB 26330, Amtsgericht Wiesbaden) übertragen und als Gegenleistung einen neuen Geschäftsanteil gewährt. Die Verschmelzung erfolgte mit Kapitalerhöhung und führte zu einem Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von TEUR 3.829 der gemäß § 253 Abs. 3 HGB über einen Zeitraum von zehn Jahren planmäßig abgeschrieben wird. Als Reinvermögen wurden Anlagevermögen (TEUR 2.318), Umlaufvermögen (TEUR 1.080) sowie Rückstellungen und Verbindlichkeiten (insgesamt TEUR 1.828) übertragen. Das Stammkapital der GoldSilberShop.de GmbH wurde von EUR 179.890 auf EUR 1.500.000 erhöht. Die Firma der GoldSilberShop.de GmbH wurde in SOLIT Management GmbH geändert.

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Die Vorjahreszahlen umfassen nur die Werte der ehemaligen GoldSilberShop.de GmbH. Die laufenden Jahresverkehrszahlen umfassen das Gesamtunternehmen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

– Beteiligungen zu Anschaffungskosten

– Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2018
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 618.692,18 429.720,30 0,00 0,00 0,00 1.048.412,48
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 950.410,91 289.187,70 0,00 9.466,00 0,00 1.230.132,61
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 3.828.942,00 0,00 0,00 0,00 3.828.942,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.569.103,09 4.547.850,00 0,00 9.466,00 0,00 6.107.487,09
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.633,88 270.998,29 0,00 0,00 110.108,36 408.740,53
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.257,53 219.301,56 0,00 0,00 -208.192,37 19.366,72
Summe Sachanlagen 35.891,41 490.299,85 0,00 0,00 -98.084,01 428.107,25
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 473.747,08 0,00 0,00 0,00 473.747,08
Beteiligungen 0,00 1.700.500,00 0,00 0,00 0,00 1.700.500,00
Genossenschaftsanteile 50,00 0,00 0,00 0,00 0,00 50,00
Summe Finanzanlagen 50,00 2.174.247,08 0,00 0,00 0,00 2.174.297,08
Summe Anlagevermögen 1.605.044,50 7.212.396,93 0,00 9.466,00 -98.084,01 8.709.891,42
kumulierte Abschreibungen 01.01.2018
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2018
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 142.548,18 145.343,30 0,00 0,00 0,00 287.891,48
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 694.656,47 153.265,56 0,00 4.857,00 0,00 843.065,03
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 382.895,00 0,00 0,00 0,00 382.895,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 837.204,65 681.503,86 0,00 4.857,00 0,00 1.513.851,51
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.630,88 37.453,65 0,00 0,00 0,00 47.084,53
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.630,88 37.453,65 0,00 0,00 0,00 47.084,53
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 694.000,00 0,00 0,00 0,00 694.000,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 694.000,00 0,00 0,00 0,00 694.000,00
Summe Anlagevermögen 846.835,53 1.412.957,51 0,00 4.857,00 0,00 2.254.936,04
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2018
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 760.521,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 387.067,58
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 3.446.047,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4.593.635,58
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 361.656,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 19.366,72
Summe Sachanlagen 0,00 381.022,72
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 473.747,08
Beteiligungen 0,00 1.006.500,00
Genossenschaftsanteile 0,00 50,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.480.297,08
Summe Anlagevermögen 0,00 6.454.955,38

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 429.720,30 EUR.

Davon entfallen 429.720,30 EUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt.

Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge

Die Anteile an der PRIMA Fonds Service GmbH wurden wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig in Höhe von TEUR 694 abgeschrieben. Der beizulegende Zeitwert wurde durch Vergleich der fortgeführten Anschaffungskosten der Anteile mit dem Barwert der erwarteten künftigen Cashflows, diskontiert mit einem risikoadäquaten Zinssatz, ermittelt.

Derivative Finanzinstrumente

Die SOLIT Management GmbH sichert Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die ein Wertänderungsrisiko tragen, durch derivative Finanzinstrumente in Form von Edelmetalltermingeschäften ab.

Die fixierten Terminpreise sichern die bilanzierten Wertansätze der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten. Die Bewertung der Sicherungsgeschäfte mit negativem Marktwert kann zum Bilanzstichtag zu einer Passivierung drohender Verluste führen.

Die Nominalwerte als Summe aller Geschäfte zugrundeliegender Verkaufstransaktionen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf einen Betrag von TEUR 4.213 mit einem positiven Marktwert von TEUR 4.400. Die ausgewiesenen Marktwerte entsprechen dem Saldo aus positiven und negativen Marktwerten. Die Marktwerte entsprechen den beizulegenden Zeitwerten, die auf der Basis des Rohstoffhandelsplatzes London Bullion Market ermittelt wurden. Die abgesicherten Wertänderungsrisiken und die Edelmetalltermingeschäfte gleichen sich voraussichtlich im gleichen Zeitraum aus.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 716.060,47 (Vorjahr: EUR 237.421,34).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 417.888,84 (Vorjahr: EUR 237.421,34).

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 760.521,00.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 5.118.236,61. Die Sicherung erfolgt durch Sicherungsabtretung aus dem Handelswarenbestand.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 6.570.806,90 (Vorjahr: EUR 6.151.041,55).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 5.150.127,66 (Vorjahr: EUR 0,00).

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt EUR 0,00.

Berücksichtigungsfähige steuerliche Verlustvorträge wurden bis zur Höhe der passiven Abgrenzungsspitze aus temporären Differenzen angesetzt. Ansonsten wird von der größenabhängigen Erleichterung des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 138.010,69 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen für Miet-, Leasing-, Wartungs- und Beraterverträge.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 17,75
leitende Angestellte 6,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 23,75
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 15,75
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 8,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Tim-Florian Schieferstein, Bankkaufmann
Weiterer Geschäftsführer: Georg Harald Wartenberg, Dipl. Wirtschaftsinformatiker bis 20.06.2018
Weiterer Geschäftsführer: Dr. Hans-Christian Sünkler, Rechtsanwalt ab 20.06.2018
Weiterer Geschäftsführer: Robert Vitye, Kaufmann ab 20.06.2018

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden EUR 241.642,31 gewährt.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
SOLIT Kapital GmbH, Wiesbaden 100,00% 0,00 166.799,30
SOLIT Vertriebs GmbH, Wiesbaden 51,00% -109.740,96 63,64
SOLIT Fonds GmbH, Wiesbaden 51,00% -31.110,92 998,74
SOLIT Management Suisse GmbH, Zürich – Schweiz 100,00% 27.902,89 150.397,82
SOLIT Management Canada Ltd., Arichat – Kanada 74,90% n. v. 3.205,33
PRIMA Fonds Service GmbH, Wiesbaden 39,90% -45.766,01 295.109,83

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 1.671.797,36.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrages ergibt sich ein Betrag von EUR -4.604.026,20, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden EUR 0,00 eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von EUR 0,00 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden EUR -4.604.026,20 vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.04.2019 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGINGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

PKF FASSELT SCHLAGE

An die SOLIT Management GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SOLIT Management GmbH, Wiesbadenbestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SOLIT Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.“

 

Frankfurt am Main, den 26. April 2019

PKF FASSELT SCHLAGE Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

W. Fenn, Wirtschaftsprüfer

D. Hanxleden, Wirtschaftsprüfer

 

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