SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG-Jahresfehlbetrag 195.647,62

Gut das man hier das Wort nicht d geschrieben hat, denn solide Ergebnisse einer Beteiligung solltend ann anders aussehen. Ein 6-stelliges Minus macht sich da in der Bilanz nicht gut.SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht über das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2015

der SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG

I. Grundlagen des Unternehmens

Die SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG (im Folgenden „SOLIT 3“) ist eine Vermögensanlage im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 VermAnlG, welche von der SOLIT Kapital GmbH, Borisigstr. 18, 65205 Wiesbaden durch einen Verkaufsprospekt dem Publikum angeboten wird. Die SOLIT Kapital GmbH ist gleichzeitig Anbieterin, Prospektverantwortliche und Komplementärin der SOLIT 3. Gesellschaftszweck der SOLIT 3 ist die Verwaltung eigenen Vermögens. Die Gesellschaft hält und verwahrt ihr Vermögen in Form physisch real existierender Gold- und Silberbarren. Die Edelmetallbarren werden in den gesicherten Tresorräumen des Freilagers der Zürcher Freilager AG in der Schweiz gelagert. Mit Ausnahme der Veräußerung von Edelmetallen zum Zweck der Zahlung der quartalsmäßig abgerechneten Kosten erfolgt der Kauf bzw. Verkauf von Gold- und/oder Silberbarren aufgrund individueller Anweisung des einzelnen Gesellschafters.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Markt für den Vertrieb von geschlossenen Fonds befindet sich bereits seit Jahren in der Krise, welche sich in sehr stark eingebrochenen Umsätzen der verschiedenen Marktteilnehmer manifestiert. So ist das Angebot bestimmter Assetklassen, z.B. von geschlossenen Schiffsfonds, nahezu zum Erliegen gekommen. Neben den eingebrochenen Umsätzen kamen in den letzten Jahren spektakuläre Betrugsfälle hinzu, welche das Ansehen der gesamten Branche schwer beschädigten. Durch die Betrugsfälle der letzten Jahre sah sich der Gesetzgeber gezwungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen, z.B. durch eine Verschärfung des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG), der Gewerbeordnung (GewO) und der Einführung des Kapitalanlagengesetzbuches (KAGB) für die Anbieter geschlossener Fonds und deren Vertriebsstrukturen wesentlich zu verschärfen. Für den Vertrieb von geschlossenen Fonds, welche als AIF dem Regelwerk des KAGB unterliegen, zeichnet sich eine langsame Erholung ab.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der SOLIT 3 wird durch die beschriebenen Rahmenbedingungen und die sich langsam erholenden Edelmetallkurse beeinflusst. Ebenfalls beeinflusst wird der Geschäftsverlauf durch die Erweiterung des Angebotsspektrums der SOLIT-Gruppe um nicht regulierte Produkte.

Im Geschäftsjahr 2015 sind 83 Kapitalanleger der Gesellschaft als Kommanditisten beigetreten. Zwei Kommanditisten haben ihren Anteil gekündigt und sind aus der Gesellschaft ausgetreten. Insgesamt erhöhte sich das Festkapital der Kommanditisten um nominal TEUR 1.198 auf TEUR 3.965. Eine Vielzahl der Kapitalanleger sind der Gesellschaft durch Abschluss eines Sparplanes beigetreten, wodurch das vereinbarte Festkapital über einen längeren Zeitraum ratierlich angespart wird. Die noch nicht fälligen Sparplanbeträge werden im Jahresabschluss als „nicht eingeforderte ausstehende Einlagen“ ausgewiesen. Diese haben sich im Geschäftsjahr insgesamt um TEUR 321 auf TEUR 840 erhöht.

Das eingezahlte Kapital der Kommanditisten wurde nach deren Weisungen in Edelmetalle (Gold und Silber) investiert. Im Geschäftsjahr erwarb die Gesellschaft Edelmetalle im Wert von TEUR 1.088 (rd. 20,7 kg Gold und 810 kg Silber) und verkaufte Edelmetalle im Wert von TEUR 195 (rd. 3,3 kg Gold und 195 kg Silber).

Aufgrund des Gesellschaftszwecks (Erwerb und Verwahrung von Edelmetallen) fallen bei der Gesellschaft keine Umsatzerlöse oder regelmäßige Finanzerträge an. Das Geschäftsergebnis der Gesellschaft resultiert im Wesentlichen aus Aufwendungen für Vertriebsprovisionen sowie für Managementgebühren. Im Geschäftsjahr 2015 wurde ein Jahresfehlbetrag von TEUR 196 erzielt.

3. Lage

a. Ertragslage

Der Jahresfehlbetrag resultiert im Wesentlichen aus Vertriebskosten von TEUR 122 und Managementgebühren von TEUR 41.

b. Vermögenslage

Aufgrund der dauernden Halteabsicht werden die Edelmetallbestände im Sachanlagenvermögen ausgewiesen. Zum 31.12.2015 belief sich der bilanzierte Edelmetallbestand auf TEUR 2.763. Damit konnte der Edelmetallbestand im Geschäftsjahr 2015 um TEUR 731 gesteigert werden. Der Edelmetallbestand setzt sich zum Bilanzstichtag aus 54,9462 kg Gold und 2.074,9725 kg Silber zusammen. Weitere TEUR 145 betreffen Anzahlungen auf Edelmetalle bei denen zum Bilanzstichtag die Lieferung von physischen Edelmetallen noch ausstand.

Zum 31. Dezember 2015 wird ein mittel- und langfristiges Vermögen von TEUR 2.908 (99 % der Aktivseite) und ein Eigenkapital von TEUR 2.910 (99 % der Passivseite) ausgewiesen.

c. Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt vollständig durch Eigenkapital. Die von den Kommanditisten eingezahlten Beträge dienen nach Abzug einer Kostenpauschale und von Vertriebskosten der Investition in Edelmetalle.

Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

d. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft unterhält keinen operativen Geschäftsbetrieb. Die Aufgaben der Geschäftsführung (u.a. Abwicklung der An- und Verkäufe von Edelmetallen und Organisation der sicheren Verwahrung der Edelmetallbestände) sind durch den Gesellschaftsvertrag vorgegeben. Eine aktive Geschäftsführung wie sie ein operativer Geschäftsbetrieb erfordert, ist deshalb nicht vorhanden. Finanzielle Leistungsindikatoren zur internen Unternehmenssteuerung können deshalb nicht angegeben werden.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

IV. Prognosebericht

Mit Inkrafttreten des Kleinanlegerschutzgesetzes wurden viele Regelungen des Vermögensanlagengesetzes neu geregelt. Für die SOLIT 3 ist gem. § 32 Abs. 1a Satz 1 VermAnlG das Vermögensanlagengesetz in der bis zum 9. Juli 2015 geltenden Fassung bis zum 10. Juli 2016 anwendbar. Das öffentliche Angebot der Vermögensanlage SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG endet daher am 10. Juli 2016.

Nach den Allzeithöchständen der Edelmetallkurse im Jahre 2011 haben sich die Kurse in den letzten Jahren konsolidiert und vollziehen seit 2013 eine Seitwärtsbewegung. Seit Ende 2015 ist eine Erholung des Gold- und Silberkurses zu beobachten. Unter Berücksichtigung der zahlreichen Einflussfaktoren auf die Edelmetallkurse, insbesondere der immer noch nicht gelösten Staatsschuldenkrisen sämtlicher Wirtschaftsnationen dieser Erde, gehen wir für die Zukunft von steigenden Kursen aus.

Für das Jahr 2016 gehen wir von einer kräftigeren Steigerung der Zahl der Anleger bzw. Kommanditisten und dementsprechend von einer kräftigeren Steigerung des Edelmetallbestandes aus.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Allgemeines Marktrisiko

Die Kursentwicklung der angekauften Edelmetalle (Gold und Silber) richtet sich generell nach dem Angebots- und Nachfrageverhalten der Marktteilnehmer in diesem speziellen Marktsegment. Sie ist vergleichbar der Kursentwicklung von Aktien und unterliegt regelmäßig Schwankungen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass aufgrund sich verändernder Marktbedingungen der Gold- und Silberpreis zukünftig sinkt und sich der Wert der erworbenen Edelmetalle entsprechend mindert.

Dies könnte auch der Fall sein, wenn der Kurs der Edelmetalle zwar steigt, der Wertzuwachs aber nicht ausreicht, um den bei Beitritt zur Fondsgesellschaft nicht in Edelmetalle investierten Teil der Kommanditbeteiligung (Agio, Provisionen und Gründungskosten) oder die laufend zu zahlenden Verwaltungskosten auszugleichen. Sollte die Entwicklung der Kurssteigerung langsamer als die allgemeine Inflation verlaufen, wäre dies mit einem Kaufkraftverlust des eingezahlten Kapitals verbunden.

Beschaffungs- und Investitionsrisiko

Das Angebot der SOLIT 3 steht unter hohem Wettbewerbsdruck, ausgehend von nichtregulierten Edelmetallprodukten einer größer werdenden Anbieteranzahl. Steigt die allgemeine Nachfrage nach physischen Edelmetallen, besteht das Risiko, dass das eingeworbene Eigenkapital nicht in der vorgesehenen Zeit oder gar nicht investiert werden kann, da keine entsprechenden Edelmetallbarren am Markt verfügbar sind.

Risiken aus der Regulierung des Marktes

Der Markt für Edelmetallanbieter im Bereich der geschlossenen Fonds ist durch zunehmende Regulierungsdichte, z.B. durch neue Regelungen des VermAnlG, gekennzeichnet. Es besteht darüber hinaus das Risiko, dass der Erwerb von physischen Edelmetallbarren in der Zukunft die Zustimmung von staatlichen Regulierungsstellen voraussetzt.

Risiko einer möglicherweise künstlichen Herstellung von Gold/Silber

Sollte es zu irgendeinem Zeitpunkt in der Zukunft möglich sein, durch ein Verfahren die künstliche Herstellung von Gold und/oder Silber zu ermöglichen, würden die eingelagerten Edelmetall massiv an Wert einbüßen.

Risiko der höheren Gewalt

Ein Untergang der im Tresorraum gelagerten Edelmetalle kann auf Grund höherer Gewalt eintreten, der nicht versicherbar ist.

Vertragserfüllungsrisiko

Weiterhin besteht das Risiko, dass der Lagerist nicht vertragsgemäß die von ihm zu erbringenden Versicherungsbeiträge bezahlt und deshalb für die Edelmetalle bei Schadenseintritt keine Versicherungsdeckung besteht.

Bonitätsrisiko

Darüber hinaus ist bei Versicherungsgesellschaften, die bei Vertragsabschluss über eine gute Bonität verfügen, eine Insolvenz zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

2. Chancenbericht

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Aufgrund der immer noch ungelösten weltwirtschaftlichen Probleme und den damit einhergehenden starken Verwerfungen an den Finanzmärkten, gehen wir für das Jahr 2016 von einer kräftigeren Steigerung des Edelmetallbestandes der SOLIT 3 aus.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Forderungen betreffen Forderungen gegen Gesellschafter.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Gesellschaft eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement.

VII. Zusätzliche Angaben gem. § 24 Abs. 1 Satz 3 VermAnlG

1. Feste Vergütung

Die Gesamtsumme der im Geschäftsjahr 2015 geleisteten festen Vergütungen (Vertriebskosten und Kostenpauschalen) beläuft sich auf TEUR 163.

Für das Geschäftsjahr belaufen sich die Vertriebskosten auf TEUR 69. Die Kostenpauschale gem. § 8 Abs. 3 des Gesellschaftsvertrages (feste Pauschale in Höhe von 5% der Einlagen) belief sich für das Geschäftsjahr auf TEUR 53. Die Kostenpauschale gem. § 13 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages belief sich für das Geschäftsjahr auf TEUR 41.

2. Variable Vergütung

Variable Vergütungen werden von der Gesellschaft nicht gezahlt.

3. Zahl der Begünstigten

Begünstigte sind die SOLIT Kapital GmbH (Komplementärin, Anbieterin, Prospektverantwortliche, Gründungsgesellschafterin), die SOLIT Management GmbH (geschäftsführende Kommanditistin, Gründungsgesellschafterin), die SOLIT Management Suisse GmbH (Verwaltungs- und Managementgesellschaft), die TRESTA Treuhandgesellschaft mbH (Treuhänderin, Gründungsgesellschafterin) und die Gooßen & Heuermann GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Mittelverwendungskontrolleur).

 

Hamburg, den 3. Mai 2016

Bilanz zum 31. Dezember 2015

SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG, Hamburg

AKTIVA

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Edelmetalle 2.763.367,22 2.032.421,87
2. Geleistete Anzahlungen auf Edelmetalle 144.747,81 40.476,68
2.908.115,03 2.072.898,55
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 0,00 22.420,00
II. Guthaben bei Kreditinstituten 21.554,72 77.293,60
2.929.669,75 2.172.612,15

PASSIVA

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile persönlich haftender Gesellschafter 0,00 0,00
II. Kapitalanteile der Kommanditisten 2.909.988,49 2.120.593,00
B. Verbindlichkeiten 19.681,26 52.019,15
2.929.669,75 2.172.612,15

Gewinn- und Verlustrechnung die Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015

SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG, Hamburg

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Sonstige betriebliche Erträge 4.866,66 2.030,51
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen 200.514,28 200.227,58
3. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -195.647,62 -198.197,07
4. Jahresfehlbetrag 195.647,62 198.197,07
5. Belastung auf Kapitalkonten 192.359,84 198.193,22
6. Belastung auf Verbindlichkeitenkonten 3.287,78 3,85
7. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang 2015

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft & Co. im Sinne von § 264a Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 1 HGB. Sie gilt ebenfalls als Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne von § 267a HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unverändert nach dem Prinzip der Unternehmensfortführung.

Die Edelmetallbestände im Anlagevermögen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und Verbindlichkeiten

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betrafen im Vorjahr in Höhe von EUR 22.420,00 eingeforderte ausstehende Einlagen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter waren im Vorjahr in Höhe von EUR 22.420,00 zugleich sonstige Vermögensgegenstände.

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in Höhe von EUR 13.341,29 (Vorjahr EUR 45.457,74) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Persönlich haftende Gesellschafterin

Persönlich haftende Gesellschafterin der SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG ist die SOLIT Kapital GmbH, Wiesbaden, mit einem gezeichneten Kapital von EUR 25.000,00.

Sie wird vertreten durch ihre Geschäftsführer:

Kaufmann Robert Vitye, Wiesbaden, Geschäftsführer der Gesellschaften der SOLIT-Gruppe

Rechtsanwalt Dr. Hans-Christian Sünkler, Hamburg, Geschäftsführer verschiedener Gesellschaften der SOLIT-Gruppe (ab 1. Juli 2015)

Dipl.-Kfm. Karsten Albrecht Dümmler, Hamburg, Vorstand der Netfonds AG (bis 30. Juni 2015) Dipl.-Kfm. Marc A. Beyer, Hamburg, Geschäftsführer der NSI Netfonds Structured Investments GmbH (bis 30. Juni 2015)

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte durch die geschäftsführende Kommanditistin, die SOLIT Management GmbH, Wiesbaden.

Sie wird vertreten durch ihre Geschäftsführer:

Kaufmann Robert Vitye, Wiesbaden, Geschäftsführer der Gesellschaften der SOLIT-Gruppe

Rechtsanwalt Dr. Hans-Christian Sünkler, Hamburg, Geschäftsführer verschiedener Gesellschaften der SOLIT-Gruppe (ab 1. Juli 2015)

Dipl.-Kfm. Karsten Albrecht Dümmler, Hamburg, Vorstand der Netfonds AG (bis 30. Juni 2015)

Dipl.-Kfm. Marc A. Beyer, Hamburg, Geschäftsführer der NSI Netfonds Structured Investments GmbH (bis 30. Juni 2015)

 

Hamburg, den 3. Mai 2016

gez. Robert Vitye

gez. Dr. Hans-Christian Sünkler

Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Vermögensanlagegesetzes (VermAnlG) und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter.

Verantwortung des Abschlussprüfers

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 25 VermAnlG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und den Lagebericht wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 25 Abs. 3 VermAnlG haben wir auf der Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 27. September 2016

Wegner & Gottschalk GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Gottschalk, Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss 31.12.2015 der SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG, Hamburg, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Hamburg, den 09.09.2016

SOLIT Kapital GmbH

gez. Dr. Hans-Christian Sünkler, Geschäftsführer

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