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Skandal um Danone-Babynahrung: Giftstoff-Alarm! EU-Behörde ermittelt nach Rückruf von „Aptamil“

geralt (CC0), Pixabay
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Ein Skandal erschüttert derzeit das Vertrauen junger Eltern in eines der bekanntesten Babynahrungsprodukte Europas: Nach dem Fund des gefährlichen Giftstoffs Cereulid in mehreren Chargen der beliebten „Aptamil“-Babymilch des Herstellers Danone hat sich nun die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) eingeschaltet. Auf Bitten der EU-Kommission prüft die Efsa, wie gefährlich der Stoff insbesondere für Säuglinge ist – und wann Produkte aus Sicherheitsgründen verpflichtend aus dem Handel genommen werden müssen.

Cereulid – ein bakterielles Toxin – kann in bestimmten Konzentrationen schwere Magen-Darm-Erkrankungen hervorrufen. Bei Erwachsenen kann der Körper solche Belastungen meist abwehren. Doch bei Säuglingen, deren Immunsystem sich noch in der Entwicklung befindet, können schon geringe Mengen zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen.

Der Rückruf von mehreren Chargen aus deutschen Supermärkten hat bereits für große Verunsicherung gesorgt. In Elternforen häufen sich Berichte von betroffenen Familien. Einige Eltern werfen dem Konzern vor, zu spät und zu wenig transparent über mögliche Risiken informiert zu haben. Danone selbst schweigt bislang zu den Ursachen – und verweist auf „qualitätsbedingte Vorsichtsmaßnahmen“.

Lebensmittelexperten sprechen von einem Weckruf: „Wenn in einem derart sensiblen Produkt wie Babynahrung ein Toxin wie Cereulid auftaucht, muss man sich fragen, wie es überhaupt so weit kommen konnte“, so ein Branchenkenner. Dass die EU-Kommission nun offiziell eingreifen muss, sei ein deutliches Signal: Hier steht nicht weniger als die Gesundheit der Jüngsten auf dem Spiel.

Die Efsa will nun eine Bewertung vornehmen, um konkrete Grenzwerte für Cereulid in Babynahrung festzulegen. Bis dahin bleibt die Unsicherheit – und die Frage: Wie konnte ein solcher Skandal bei einem Weltkonzern wie Danone passieren?

Die betroffenen Chargen sind auf der Danone-Website aufgelistet. Eltern wird geraten, keine Babynahrung aus unsicherer Quelle zu verwenden – und beim kleinsten Zweifel sofort ärztlichen Rat einzuholen.

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