Stark verarbeitete Lebensmittel enthalten oft Zusatzstoffe wie Verdickungsmittel, Emulgatoren oder Konservierungsstoffe. Sie sind praktisch und günstig, werden aber mit gesundheitlichen Problemen wie Übergewicht, Typ-2-Diabetes und bestimmten Krebsarten in Verbindung gebracht. Mit einigen einfachen Alternativen lässt sich ihr Anteil im Alltag reduzieren.
Eine Möglichkeit ist selbst gemachtes Eis aus gefrorenen Bananen und ungesüßtem Kakaopulver. Auch gefrorener Joghurt mit frischem oder tiefgekühltem Obst eignet sich als einfache Alternative zu Fertigeis.
Bagels lassen sich aus nur zwei Zutaten herstellen: selbsttreibendem Mehl und Joghurt. Der Teig wird geformt und etwa 20 Minuten bei 180 Grad im Ofen oder in der Heißluftfritteuse gebacken.
Auch Tomatensoße ist schnell selbst gemacht. Dafür werden Zwiebeln und Knoblauch angebraten, anschließend kommen passierte oder gehackte Tomaten und Kräuter hinzu. Die Soße sollte etwa 10 bis 20 Minuten köcheln.
Für eine einfache Woksoße können Sojasoße, Honig, Sesamöl und Knoblauch vermischt werden. Dadurch lassen sich viele Zusatzstoffe vermeiden, die in fertigen Soßen enthalten sein können.
Als salziger Snack eignet sich selbst gemachtes Popcorn. Es enthält Ballaststoffe und kann mit wenig Öl oder Butter zubereitet werden. Für Kinder unter fünf Jahren ist Popcorn jedoch wegen der Erstickungsgefahr ungeeignet.
Müsliriegel können aus Haferflocken, Nüssen und Trockenfrüchten hergestellt werden. Honig, Erdnussbutter oder zerdrückte Bananen sorgen dafür, dass die Masse zusammenhält. Anschließend werden die Riegel gebacken oder im Gefrierfach fest.
Nicht jedes industriell hergestellte Lebensmittel ist automatisch ungesund. Als einfache Orientierung gilt: Je kürzer und verständlicher die Zutatenliste ist, desto weniger stark verarbeitet ist ein Produkt meist.
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