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„Schuster, bleib bei deinen Leisten“ – oder warum Anleger inzwischen Antworten erwarten dürfen

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Früher sagte man:
„Schuster, bleib bei deinen Leisten.“

Ein Sprichwort, das Rechtsanwalt Hardy Pönisch aus Leipzig derzeit möglicherweise häufiger hören dürfte. Denn seine Rolle als CEO der MT Performance Anstalt in Liechtenstein wirft inzwischen doch einige Fragen auf — und diese werden zunehmend unangenehmer.

Unsere Redaktion hatte Hardy Pönisch mit konkreten Fragen konfrontiert und ihm selbstverständlich die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben. Bislang blieb jedoch jede Antwort aus.

Natürlich gilt:
Niemand ist verpflichtet, auf Presseanfragen zu reagieren.

Aber genauso gilt eben auch:
Wer schweigt, überlässt anderen die öffentliche Deutungshoheit.

Und genau diese Funkstille sorgt inzwischen für zusätzliche Irritationen — insbesondere bei Anlegern.

Bilder offenbar nicht vom eigenen Projekt?

Besonders bemerkenswert wirkt aktuell die Außendarstellung der MT Performance Anstalt.

Auf der Unternehmenswebseite werden offenbar Immobilienprojekte und Sanierungsobjekte präsentiert, deren Bildmaterial nach unseren Recherchen einem anderen Unternehmen zuzuordnen sein soll.

Brisant dabei:
Der Geschäftsführer jenes Unternehmens, das die betreffenden Objekte tatsächlich saniert haben soll, erklärte auf Nachfrage, man kümmere sich bereits darum, dass die entsprechenden Bilder von der Webseite entfernt werden.

Das wirft zwangsläufig Fragen auf.

Warum wirbt ein Unternehmen mit Projekten, die offenbar gar nicht aus dem eigenen Haus stammen?
Handelt es sich um ein Missverständnis?
Um „symbolische“ Darstellungen?
Oder wollte man schlicht größer, erfolgreicher und professioneller wirken, als es die tatsächliche Projektlage hergibt?

Gerade im sensiblen Bereich von Kapitalanlagen und Anlegergeldern ist Vertrauen schließlich keine Nebensache — sondern die Grundlage jedes Geschäftsmodells.

Anleger stellen sich inzwischen ganz andere Fragen

Noch schwerer wiegt jedoch ein anderer Punkt:
Viele Anleger dürften inzwischen wissen wollen, wie es um ihre investierten Gelder tatsächlich steht.

Denn dort, wo Transparenz fehlt, entstehen automatisch Unsicherheit und Spekulationen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb:
Besteht für Anleger möglicherweise ein Totalverlustrisiko — oder gibt es dafür keinerlei Anlass?

Bislang fehlen dazu jedoch öffentliche und nachvollziehbare Antworten.

Und genau das dürfte viele Investoren zunehmend beunruhigen.

Denn wer Geld von Anlegern entgegennimmt, übernimmt damit eben nicht nur Chancen, sondern auch Verantwortung.
Dazu gehört insbesondere:

  • transparente Kommunikation,
  • nachvollziehbare Informationen
  • und im Zweifel auch die Bereitschaft, kritische Fragen offen zu beantworten.

Schweigen schafft selten Vertrauen

Rechtsanwalt Hardy Pönisch hätte die Möglichkeit gehabt, viele dieser Fragen einzuordnen oder Missverständnisse auszuräumen.

Stattdessen herrscht bislang:
Funkstille.

Für Anleger wirkt das in einer ohnehin angespannten Situation kaum vertrauensbildend.

Vielleicht entscheidet sich der Leipziger Jurist ja doch noch dazu, gegenüber unserer Redaktion Stellung zu beziehen und seine Sicht der Dinge darzulegen.

Für Investoren wäre das vermutlich deutlich beruhigender als:

  • schweigende Webseiten,
  • ungeklärte Projektbilder
  • und plötzlich verschwindende Inhalte im Internet.

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