Startseite Allgemeines Sammer räumt auf: „Wer heult, fährt halt heim!“
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Sammer räumt auf: „Wer heult, fährt halt heim!“

hpgruesen (CC0), Pixabay
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Das deutsche Torwart-Theater vor der WM läuft auf Hochtouren – und Matthias Sammer hat beschlossen, dabei nicht mit Wattebällchen zu werfen, sondern direkt den Vorschlaghammer auszupacken.

Hintergrund: Julian Nagelsmann soll Oliver Baumann mitgeteilt haben, dass Manuel Neuer wieder als Nummer 1 eingeplant ist. Während halb Fußball-Deutschland jetzt über Gefühle, Wertschätzung und Teamharmonie diskutiert, sagt Sammer sinngemäß:
„Leute, wir spielen hier keine Klassenfahrt nach Mallorca.“

Bei „Sammer & Basile“ legte der Europameister von 1996 los wie ein Trainer in der Kreisliga nach einer 0:5-Pleite:
„Leistungssport ist nicht Honig, Milch und Schokolade.“

Übersetzt heißt das vermutlich:
Wer dachte, Nationalmannschaft sei Wellnessurlaub mit Obstkorb und Achtsamkeitsseminar, hat sich leicht vertan.

Besonders schön wurde es, als Sammer erklärte:
Wenn Spieler wegen einer Torwartentscheidung traurig seien, könne man sie „gleich mit nach Hause lassen“.

Kurz gesagt:
Taschentuch statt Torwart-Handschuh? Abflug.

Sammer wirkt dabei wie der letzte Fußball-Romantiker aus einer Zeit, in der man sich nach einem verlorenen Finale maximal mit einem trockenen Wurstbrot trösten durfte und nicht mit Mental-Coaching auf Instagram.

Seine Botschaft:
Der Beste soll spielen. Punkt.
Keine Gruppentherapie. Keine „Wie fühlst du dich damit?“-Gesprächskreise.
Sondern Leistung.

Und als dann die Frage kam, ob Baumann einem leidtun müsse, antwortete Sammer praktisch mit der emotionalen Wärme eines Betonmischers:
„Überhaupt nicht.“

Irgendwo zwischen all den modernen Fußball-Debatten über Sensibilität und Teamdynamik sitzt Sammer also weiterhin wie ein Fußball-General alter Schule und denkt sich vermutlich:
„Früher haben wir Europameisterschaften gewonnen und keiner hat vorher sein inneres Kind gesucht.“

Am Ende bleibt seine Botschaft klar:
Wenn eine Torwartentscheidung schon reicht, um eine Mannschaft aus der Bahn zu werfen, dann könne man „alle einpacken“ – inklusive Experten.

Und ehrlich:
Man muss nicht mit allem recht haben, was Sammer sagt.
Aber langweilig wird es garantiert nie, wenn er das Mikrofon bekommt.

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