Liebe Fußballwelt, endlich gibt es wieder gute Nachrichten! Während andere Vereine noch diskutieren, ob der Grill im Trainingslager genügend Veggie-Würstchen hat, arbeitet RB Leipzig bereits fleißig an der neuen Saison.
Erst Markranstädt, dann England – klingt nach Champions-League-Roadtrip
Los geht’s mit Altglienicke, danach Ingolstadt und Verl. Und weil man sich zwischendurch nicht langweilen möchte, fliegt man einfach nach England und schaut mal bei Leeds United vorbei. Elland Road statt Freibad – genau mein Humor.
Man könnte meinen, Martin Demichelis möchte seine Mannschaft gleich daran gewöhnen, dass in England nicht nur der Ball, sondern auch der Regen schneller unterwegs ist.
Sebastian Heidinger bleibt wenigstens in der Familie
Natürlich ist es schade, dass Sebastian Heidinger Leipzig verlassen musste. Aber seien wir ehrlich: Salzburg ist im Red-Bull-Universum ungefähr so weit weg wie der Kühlschrank vom Sofa.
Man wechselt also nicht den Arbeitgeber, sondern höchstens die Postleitzahl und die Sorte Knödel auf dem Teller.
David Raum überrascht über Trainerwechsel? Willkommen im Profifußball!
David Raum sagt, ihn habe die Trennung von Ole Werner überrascht.
Willkommen im modernen Fußball!
Trainer werden heutzutage ungefähr so häufig gewechselt wie andere Leute ihre Handyhülle. Wer morgens noch Cheftrainer ist, kann nachmittags schon Experte im Fernsehen sein.
Immerhin scheint Raum optimistisch zu sein, was Demichelis betrifft. Große Ambitionen? Gut so! Mit kleinen Ambitionen gewinnt man höchstens das Tippspiel im Büro.
Trier im Pokal? Bitte keine Experimente!
Der DFB-Pokal beginnt bekanntlich mit dem traditionellen Motto: „Bloß nicht gegen den Regionalligisten blamieren.“
Eintracht Trier wird rennen, kämpfen, grätschen und jeden Einwurf feiern wie ein Champions-League-Tor. RB sollte deshalb lieber gleich mit voller Konzentration anreisen. Pokal und Favoritenrolle – das war bekanntlich schon immer eine besondere Beziehung.
Weniger WM-Geld? Dafür gibt’s immer noch Red Bull
Ja, RB verdient bei der Weltmeisterschaft deutlich weniger als 2022.
637.000 Euro statt 1,4 Millionen.
Für normale Menschen wäre das eine mittelschwere Lebenskrise. Im Fußballgeschäft nennt man das wahrscheinlich „kleine Schwankung im Cashflow“.
Immerhin sorgt eine Vertragsklausel dafür, dass das Geld für Lutsharel Geertruida in Leipzig landet und nicht beim Leihverein. Manchmal gewinnen eben nicht nur die Stürmer ihre Zweikämpfe, sondern auch die Juristen.
Fazit
Die Vorbereitung steht, der neue Trainer ist da, ehemalige Leipziger verteilen sich weiterhin im Red-Bull-Kosmos und die Saison kann endlich beginnen.
Jetzt fehlen eigentlich nur noch drei Dinge:
Ein erfolgreicher Saisonstart.
Keine Verletzungen.
Und dass sich im Leipziger Stadtgebiet vielleicht doch noch irgendwo ein freier Trainingsplatz findet, über den sich ausnahmsweise einmal niemand aufregt.
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