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PIM Gold – Linke im Bundestag fragen sich, was die BaFin eigentlich tut

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In einer Anfrage an die Bundesregierung problematisiert die Fraktion die Linke die Tätigkeit der Bundesregierung im Bereich der Finanzaufsicht:

Sie schreibt: „Die im hessischen Heusenstamm ansässige PIM Gold- und Scheideanstalt ist ein Edelmetalllieferant und erwirtschaftet vermutlich jährlich rund 100 Mio.
Euro Umsatz. Dabei werden Anleger und Anlegerinnen und deren Kindern beispielsweise Goldsparpläne verkauft, die über sogenanntes Bonusgold eine Art Verzinsung gewähren. Hinzu kommen hohe Vertriebsprovisionen für ein achtstufiges Vertriebssystem. Wie Kosten für den Vertrieb und die Verzinsung verdient werden sollen, ist nach Presseberichten aus dem Geschäftsmodell nicht erkennbar (vgl. Handelsblatt, Ein Streit verfeindeter Goldhändler schreckt Anleger auf, 10. Juli 2019). Wegen Beschwerden von Anleger und Anlegerinnen ist die BaFin schon vor Jahren aktiv geworden (vgl. Fonds professionell, Bafin weist PIM Gold in die Schranken, 26. November 2018). Wir fragen hier nach dem aktuellen Sachstand und danach, wie gut Verbraucher und Verbraucherinnen geschützt sind.“

Dr. Sahra Wagenknecht, Dr. Dietmar Bartsch und Fraktion haben sich laut ihrer Fragen an die Bundesregierung nach der Aufsicht über die PIM Gold GmbH in den Sachverhalt umfassend eingearbeitet.

Besser spät als gar nicht, kann man sagen. Die gesetzgeberischen Lücken in der Überwachung und die (Un-)Tätigkeit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistung sind doch schon seit 2015, dem Skandal um das gefälschte Gold der BWF Stiftung in Berlin bekannt.

1 KOMMENTAR

  1. Angesichts dessen was dort von statten gegangen ist, Frage ich mich warum Niemand hinterfragt hat warum es keine Jahresabschlussberichte zu der PIM gegeben hat? Wären da nicht saftige Bußgelder fällig gewesen? Selbst Focus Money, Die Bewertung, partner des Handelsblatt sollten mal ihre Prüfungskriterien überarbeiten, denn beide lobten die PIM über alle Maßen. Hier zeigt sich wieder; Vertraue Niemanden wenn es um dein Geld geht! Ich kann nur zu einem Raten, Informiert Euch via Northdata und dem Bundesanzeiger mit wem ihr es bei der jeweiligen firma zu tun habe. Der Clan um Mesut P. ist schon immer ein Insolvenzclan gewesen.

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