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Pete Buttigieg spricht von politisch motivierter Falschbeschuldigung

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Der frühere US-Verkehrsminister Pete Buttigieg ist nach eigenen Angaben Opfer einer mutmaßlich politisch motivierten Falschmeldung geworden. Der Vorfall führte dazu, dass er für rund 24 Stunden von seinen vierjährigen Zwillingen getrennt wurde.

Wie Buttigieg in einem persönlichen Beitrag schilderte, erschienen Beamte der Polizei des Bundesstaates Michigan gemeinsam mit Mitarbeitern des Jugendamtes an seinem Wohnsitz. Hintergrund war eine anonyme Anzeige, in der behauptet wurde, er stelle eine Gefahr für seine Kinder dar.

Nach Angaben der Michigan State Police ergaben die Ermittlungen jedoch keinerlei Hinweise auf ein Fehlverhalten. Die Behörden stuften die anonyme Meldung als unbegründet ein. Auch das zuständige Jugendamt fand nach eigenen Angaben keine Anhaltspunkte, die die Vorwürfe stützen würden.

Buttigieg erklärte, die Behörden hätten ihn zunächst angewiesen, bis zum Abschluss der Gespräche mit den Kindern nicht allein mit seinen Zwillingen zu sein. Erst nach den Untersuchungen sei ihm mitgeteilt worden, dass der anonyme Hinweis offensichtlich erfunden gewesen sei. Demnach habe der Anrufer behauptet, Buttigieg habe Jahre zuvor in Alabama schwere Gewalttaten gestanden. Buttigieg erklärte, er sei nie an dem genannten Ort gewesen.

Der Demokrat bezeichnete die Stunden der Ungewissheit als eine der dunkelsten Erfahrungen seines Lebens. Besonders belastend sei für ihn gewesen, dass seine kleinen Kinder in den politischen Konflikt hineingezogen worden seien. „Sie sind vier Jahre alt. Sie wissen nicht einmal, was Demokraten oder Republikaner sind“, schrieb er.

Buttigieg, der als möglicher Präsidentschaftsbewerber der Demokraten für die Wahl 2028 gehandelt wird, sieht den Vorfall im Zusammenhang mit der zunehmenden politischen Polarisierung in den USA. Nach eigenen Angaben erhielt er bereits in der Vergangenheit Drohungen, bezeichnete die aktuelle Falschbeschuldigung jedoch als den schwerwiegendsten Angriff seit Beginn seiner politischen Laufbahn.

Der Fall reiht sich in eine Serie sogenannter „Swatting“- oder Falschmelde-Vorfälle gegen Politiker und andere öffentliche Personen ein. Dabei werden Polizei oder Rettungskräfte bewusst mit erfundenen Notfällen alarmiert, um Einsatzkräfte an eine bestimmte Adresse zu schicken. US-Sicherheitsbehörden warnen seit Jahren vor dieser Form des Missbrauchs, da dadurch nicht nur erhebliche Ressourcen gebunden werden, sondern auch Risiken für die Betroffenen und die Einsatzkräfte entstehen.

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