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Nicht nachvollziehbar

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Für viel Verärgerung unter den Mitarbeiter und Geschäftspartnern des Unternehmens sorgt derzeit auch die Stellungnahme des mit dem Vorgang bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt befassten Oberstaatsanwaltes.

Einzelne Mitarbeiter gehen soweit und sehen dort sogar „rassistische Tendenzen“, denn man begründet die Inhaftierung von Mesut P. damit, dass er türkischer Staatsbürger sei, daher sehe man Fluchtgefahr.

„So einen Mist“, so ein Mitarbeiter, „habe ich noch nicht gehört“. Die Ermittlungen laufen seit über zwei Jahren und es gab wohl mehrere Hausdurchsuchungen bei PIM GOLD. Das Unternehmen hat aber vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft kooperiert in dem Vorgang, und Mesut P. war in der Zeit der Ermittlungen mehrfach in der Türkei, hätte sich also mehrfach absetzen können.

Das hat er aber nicht, sondern im Gegenteil Mesut P. weiterhin in Deutschland solide investiert in den Aufbau z.B. von Juweliergeschäften. Macht das jemand, der nur Anleger abzocken will?

Ursprünglich kam der Anstoß der Ermittlungen vom ehemaligen Mitarbeiter Oskar B., der aber beim Unternehmen PIM Gold nachweislich wohl Kundendaten gestohlen hat, um sich dann sein eigenes Goldgeschäft aufzubauen. Hier hatte das Unternehmen PIM Gold auch Anzeige erstattet.

An der Weiterverfolgung dieser Sache hatte die Staatsanwaltschaft bei weitem nicht so viel Interesse wie an PIM Gold. Das zumindest ist der Eindruck, den viele Mitarbeiter des Unternehmens PIM Gold unserer Redaktion gegenüber geäußert haben. Lag es daran, dass der Beschuldigte ein deutscher Staatsbürger war? Verfolgt man lieber einen türkischen Staatsbürger? Man merkt in den Gesprächen, wie die Mitarbeiter nach wie vor von der Unschuld ihres Chefs überzeugt sind.

Hier hat man mit aller Macht und Gewalt ein funktionierendes erfolgreiches Unternehmen zerstört, einen nicht wieder gut zu machenden Schaden angerichtet, und mehr als 50 Arbeitsplätze vernichtet. „Das ist ja der Staatsanwaltschaft Darmstadt egal, sind ja überwiegend türkische Staatsbürger“, so ein verbitterter Mitarbeiter.

Nun, was stimmt und was nicht und welcher Eindruck nun korrekt ist und welcher nicht, das lässt sich zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht sagen. Wir können uns nicht vorstellen, dass eine deutsche Staatsanwaltschaft so handeln würde, wie so mancher Mitarbeiter des Unternehmens PIM Gold das nun in Gesprächen mit unserer Redaktion vermutet.

Wir sollten hier einfach einmal abwarten, wie der Vorwurf genau lautet und vor allem, wie dieser von der Staatsanwaltschaft sachlich begründet wird. Darmstadt ist als Staatsanwaltschaft in Kapitalanlagebetrugsangelegenheiten eigentlich sehr erfahren. Auch das sollte man hier einmal anmerken.

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