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Facebook erwägt einem Medienbericht zufolge ein Verbot von Wahlwerbung auf seinem Onlinenetzwerk vor der US-Präsidentenwahl im November.

Der Konzern denke über einen solchen Schritt nach, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg gestern unter Berufung auf mit den Überlegungen vertraute Personen. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen.

Ein Facebook-Sprecher wollte keine Stellungnahme zu dem Bericht abgeben. Der kleinere Konkurrent Twitter hat Wahlwerbung auf seinem Kurznachrichtendienst untersagt. Die Amerikaner und Amerikanerinnen wählen am 3. November ihren Präsidenten.


Der EU-Währungskommissar Paolo Gentiloni hat die Staats- und Regierungschefs der EU aufgerufen, sich schnell auf einen Plan zum Wiederaufbau nach der Coronavirus-Krise zu einigen. „Wovor wir immer gewarnt haben, bestätigt sich jetzt: Die Covid-Rezession droht die Eurozone zu zerreißen“, sagt der Italiener der „Welt“ (Samstag-Ausgabe).

Die neue EU-Konjunkturprognose zeige, dass die Coronavirus-Krise die wirtschaftlichen Unterschiede schneller verstärke als gedacht. „Die Rezession wird tiefer als erwartet und die Länder im Euroraum entwickeln sich wirtschaftlich noch stärker auseinander als noch im Frühjahr prognostiziert“, warnte Gentiloni. Doch wenn die amtierende EU-Ratspräsidentin und deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Kompromiss vorantreibe, „können wir noch in diesem Monat eine Einigung erzielen“.

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Der Autobauer Daimler will wegen der Coronavirus-Krise noch deutlich mehr Stellen streichen als bisher bekannt. Personalvorstand Wilfried Porth nennt zwar weiterhin keine Zahl. Mit den bisher kolportierten 10.000 oder 15.000 Arbeitsplätzen, die Berichten zufolge wegfallen sollen, komme man jedenfalls nicht aus.

„Die neue Zahl ist auf jeden Fall größer als die beiden“, sagte er der dpa. „Und die bräuchten wir, um betriebsbedingte Beendigungskündigungen zu verhindern.“ Dem Betriebsrat warf er mangelndes Entgegenkommen vor.

Die Coronavirus-Krise setzt den zuletzt ohnehin schwächelnden Konzern mit seinen weltweit rund 300.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unter Druck. Vorstandschef Ola Källenius hatte schon bei der Hauptversammlung am Mittwoch betont, dass das im vergangenen Herbst aufgelegte Sparprogramm verschärft werden müsse. Darin waren, neben einer Vielzahl weiterer Maßnahmen, Einsparungen im Personalbereich in Höhe von 1,4 Milliarden Euro vorgesehen. Aber auch die reichen nun nicht. „1,4 Milliarden waren die Basis. Jetzt wird die Zahl definitiv größer“, sagte Porth.

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