Ex-„The Hills“-Darsteller kündigt an, seinen politischen Weg fortsetzen zu wollen
Nach seiner gescheiterten Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters von Los Angeles hat Reality-TV-Star Spencer Pratt überraschend US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus besucht.
Pratt veröffentlichte auf Instagram ein Foto aus dem Oval Office, das ihn gemeinsam mit seinem Sohn, Präsident Trump und Stabschefin Susie Wiles zeigt. Zu dem Bild schrieb der ehemalige Fernsehstar: „Ich werde niemals aufhören, für meine Gemeinschaft zu kämpfen.“
Weshalb es zu dem Treffen kam, ließ Pratt offen. Auch das Weiße Haus äußerte sich zunächst nicht zu Inhalt oder Anlass der Zusammenkunft.
Bürgermeisterwahl deutlich verpasst
Der frühere Protagonist der MTV-Erfolgsserie „The Hills“ war bei den Vorwahlen zur Bürgermeisterwahl von Los Angeles als republikanischer Kandidat angetreten. Für den Einzug in die entscheidende Abstimmung reichte sein Stimmenanteil jedoch nicht aus.
Im November treten nun die amtierende Bürgermeisterin Karen Bass und die Stadträtin Nithya Rama gegeneinander an. Beide gehören der Demokratischen Partei an.
Trump zweifelte Wahlausgang an
Nach Pratts Niederlage hatte Donald Trump den Wahlausgang öffentlich infrage gestellt. Auf seiner Plattform Truth Social behauptete der Präsident ohne Belege, Spencer Pratt könne die Wahl angesichts seiner angeblich großen Unterstützung nicht verloren haben. Zugleich erneuerte Trump seine bereits mehrfach vorgebrachte Kritik am kalifornischen Wahlsystem.
Konkrete Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Bürgermeisterwahl wurden bislang jedoch nicht vorgelegt.
Vom Reality-TV in die Politik
Spencer Pratt wurde in den 2000er-Jahren durch die MTV-Serie „The Hills“ bekannt, in der er über mehrere Staffeln zu den polarisierendsten Figuren gehörte. Mit seiner Kandidatur für das Bürgermeisteramt wollte er den Sprung in die Politik schaffen.
Im Wahlkampf kritisierte Pratt insbesondere den Umgang der Stadtverwaltung mit Obdachlosigkeit und Drogenkriminalität. Amtsinhaberin Karen Bass verweist dagegen auf rückläufige Zahlen bei der Straßenobdachlosigkeit und sieht ihre Politik auf Erfolgskurs.
Ob Spencer Pratt nach seiner Wahlniederlage einen weiteren Anlauf in der Politik plant oder das Treffen mit Donald Trump Teil einer größeren politischen Rolle sein soll, bleibt derzeit offen. Sein jüngster Instagram-Beitrag macht jedoch deutlich, dass er sich weiterhin öffentlich engagieren möchte.
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