Moin

Published On: Donnerstag, 16.05.2024By Tags:

In der Slowakei ist Regierungschef Robert Fico durch Schüsse schwer verletzt worden. Nach Angaben der Regierung schwebt er in Lebensgefahr. Die Schüsse fielen in der Stadt Handlová, als der linkspopulistische Politiker nach einer Kabinettssitzung Anhänger begrüßte. Fico wurde per Hubschrauber in eine Klinik in Bratislava gebracht. Der mutmaßliche Schütze wurde festgenommen. Politiker aus der Slowakei und anderen EU-Ländern äußerten sich schockiert und verurteilten den Anschlag scharf. Bundeskanzler Olaf Scholz nannte die Tat ein „feiges Attentat“ und betonte, dass Gewalt keinen Platz in der europäischen Politik habe.
Niederlande bekommen rechte Koalitionsregierung

In den Niederlanden hat sich der Rechtspopulist Geert Wilders mit den Vorsitzenden von drei weiteren rechten Parteien auf eine Koalition verständigt. Dies teilte Wilders in Den Haag mit. Nun sollen noch die Fraktionen eingebunden werden. Bis Mitternacht muss die Einigung endgültig stehen, da die sechsmonatige Frist nach der Parlamentswahl dann abläuft. Wilders’ radikalrechte Freiheitspartei verhandelte mit der rechtsliberalen Partei des bisherigen Premiers Mark Rutte sowie der rechtskonservativen NSC und der Bauernpartei BBB.

Frankreich ruft Ausnahmezustand in Neukaledonien aus

Frankreich hat angesichts gewaltsamer Unruhen den Ausnahmezustand in seinem Überseegebiet Neukaledonien ausgerufen. Der Élysée-Palast erklärte, dass Polizei und Justiz damit erweiterte Befugnisse erhielten. Bei den Unruhen wurden Polizeiwachen mit Äxten und anderen Waffen angegriffen. Drei Menschen starben, hunderte wurden verletzt. Auslöser der Unruhen ist eine geplante Verfassungsreform der französischen Regierung, die tausenden französischen Einwohnern der Insel das Wahlrecht und damit mehr politischen Einfluss geben würde.
Mann stirbt nach Angriff in Magdeburg – Verdächtige ermittelt

Fünf Tage nach einer Auseinandersetzung in Magdeburg ist ein Mann im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei dem MDR bestätigte, erlag der 33-Jährige seinen Verletzungen. In der Nacht zu Freitag waren er und ein weiterer Mann vor einem Kiosk von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen worden. Auch der zweite Mann wurde dabei verletzt. Die Polizei konnte nach eigenen Angaben inzwischen drei Verdächtige im Alter von 14 bis 16 Jahren ermitteln. Der Auslöser für den Angriff ist noch nicht bekannt.

Italienische Problembärin kommt nach Worbis? Bärenpark dementiert

Der Alternative Bärenpark Worbis hat Meldungen zurückgewiesen, wonach dort eine sogenannte Problembärin aus Italien einziehen soll. Sprecher Christopher Schmidt sagte dem MDR, dass das Freigehege in Worbis nicht für stärkere Wildbären ausgelegt sei. Die Regionalregierung von Trentino hatte hingegen erklärt, die Bärin, die im April vergangenen Jahres einen Jogger getötet hatte, solle nach Worbis gebracht werden. Die Verlegung werde voraussichtlich bis Herbst erfolgen, da vorher das Gehege angepasst werden müsse. Die Bärin war nach dem tödlichen Angriff bei Trient eingefangen worden, was in Italien zu einem Streit darüber führte, ob das Tier getötet werden soll.

Tui profitiert von Reiselust

Der weltgrößte Reisekonzern Tui sieht sich nach einer starken Wintersaison auch im Sommer auf Wachstumskurs. „Wir sehen, dass der Sommer sehr gut läuft“, sagte Konzernchef Sebastian Ebel bei der Vorlage der Bilanz für das Winterhalbjahr. 60 Prozent des Sommerangebots seien bereits verkauft. Vor allem Griechenland, die Türkei und die spanischen Balearen seien gefragt. Kurzentschlossene sollten sich keine Hoffnung auf Schnäppchen machen. „Auf den Balearen erwarte ich gar kein Last-Minute-Geschäft“, sagte Ebel.

Abschlussbericht zu Ermittlungen der Ahrtal-Flut bleibt unveröffentlicht

Die Staatsanwaltschaft Koblenz wird ihren Abschlussbericht zu den Ermittlungen der Ahrtal-Flut nicht veröffentlichen. Dies geht aus einem Bericht des rheinland-pfälzischen Justizministers Herbert Mertin (FDP) an den Landtag hervor. Die Strafprozessordnung und das Strafgesetzbuch stehen einer Veröffentlichung entgegen. Eine Veröffentlichung könnte Privatgeheimnisse, Dienstgeheimnisse und Geheimhaltungspflichten verletzen. Zudem haben Hinterbliebene bereits angekündigt, gegen die Einstellung der Ermittlungen vorzugehen.

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