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Die US-Regierung hat ein militärisches Vorgehen nicht ausgeschlossen, um den Iran davon abzuhalten, in den Besitz von Atomwaffen zu kommen. US-Außenminister Antony Blinken sagte gestern in einem Interview im Rahmen seiner Nahost-Reise dem Sender al-Arabija, alle Optionen seien auf dem Tisch. Auf die Nachfrage, ob das auch eine militärische Option einschließe, wollte Blinken das nicht ausschließen. „Alle Optionen sind auf dem Tisch“, wiederholte er.

Er sagte aber auch, dass der bevorzugte Weg die Diplomatie sei. Der Iran habe die Chance gehabt, in das internationale Atomabkommen zurückzukehren, habe das aber abgelehnt, sagte Blinken. Bereits im Sommer 2022 hatte US-Präsident Joe Biden auch einen Angriff „als letztes Mittel“ nicht ausgeschlossen.

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Israelische Sicherheitskräfte haben in Ostjerusalem das Haus der Familie des Attentäters abgeriegelt, der am Freitagabend vor einer Synagoge sieben Menschen erschossen hat. Der 21-jährige Palästinenser war von Polizisten am Tatort erschossen worden.

Nach einer Sitzung seines Sicherheitskabinetts kündigte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Samstag an, dass der Waffenbesitz für Zivilisten erleichtert werde. Heute wird US-Außenminister Antony Blinken in Jerusalem erwartet. Er traf gestern zum Auftakt seiner Nahost-Reise in Kairo ein.

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Die britische Tory-Regierung kommt nicht aus dem Krisenmodus. Am Sonntag entließ Regierungschef Rishi Sunak den Generalsekretär der Konservativen Partei, Nadhim Zahawi, und warf ihn auch aus dem Kabinett. Der frühere Finanzminister stand wegen eines Steuerstreits seit Tagen in der Kritik. Doch auch Sunak kann in seinen fast hundert Tagen Amtszeit kaum Positives für sich verbuchen.

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Das von SOS Mediterranee betriebene Rettungsschiff „Ocean Viking“ ist gestern mit 95 Menschen an Bord im Hafen der toskanischen Stadt Carrara eingetroffen. Das berichteten italienische Medien. Die Geflüchteten waren in den vergangenen Tagen im zentralen Mittelmeer-Raum in Sicherheit gebracht worden.

Zuletzt war das von der NGO Ärzte ohne Grenzen (MSF) betriebene Rettungsschiff „Geo Barents“ mit 237 Menschen an Bord in den Hafen der ligurischen Stadt La Spezia eingelaufen. MSF drohen die Konfiszierung des Schiffes und die Zahlung einer Strafe von 10.000 Euro, weil sich die Hilfsorganisation nicht an den kürzlich von der italienischen Regierung erlassenen Verhaltenskodex für Rettungsschiffe gehalten hat, wie italienische Medien berichteten. Darüber muss jetzt der Präfekt von Carrara entscheiden.

 

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