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Liz Cheney, die wichtigste innerparteiliche Kritikerin des früheren US-Präsidenten Donald Trump, erwägt nach ihrer Niederlage bei den Vorwahlen für den US-Kongress eine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2024. Sie machte heute deutlich, dass sie sich keinesfalls geschlagen gebe und eine Kandidatur ernsthaft überlege. „Das ist etwas, worüber ich nachdenke. Und ich werde in den kommenden Monaten eine Entscheidung treffen“, sagte Cheney dem Sender NBC News.

Cheney verlor ihren Sitz im Repräsentantenhaus. Die von Trump unterstützte Harriet Hageman hatte sich gegen sie durchgesetzt.

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Israel nimmt wieder vollständige diplomatische Beziehungen zur Türkei auf. Es sei ein erneutes Heraufstufen hin zu „vollständigen diplomatischen Beziehungen und der Rückkehr von Botschaftern und Generalkonsulen aus beiden Ländern“ beschlossen worden, teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Jair Lapid heute mit. Das Verhältnis der beiden Mittelmeer-Länder war zuvor jahrelang angespannt.

„Die Wiederaufnahme von Beziehungen mit der Türkei ist ein wichtiger Gewinn für regionale Stabilität und eine wichtige wirtschaftliche Nachricht für die israelischen Bürger“, sagte Lapid. Man werde weiter weltweit Israels Position stärken.

Die Wiedereinrichtung voller diplomatischer Beziehungen sei die Fortsetzung eines Annäherungsprozesses innerhalb des vergangenen Jahres, hieß es weiter. Das habe mit einem Besuch des israelischen Präsidenten Jizchak Herzog in Ankara begonnen und sich mit gegenseitigen Besuchen der Außenminister in Jerusalem und Ankara fortgesetzt. Mit Herzog war im Mai erstmals seit zehn Jahren wieder ein israelischer Präsident in die Türkei gereist.

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Weil sie auf Twitter ein Konto gehabt hat, Aktivisten gefolgt ist und deren Beiträge geteilt hat, ist eine Frau in Saudi-Arabien zu 34 Jahren Haft verurteilt worden.

Durch ihre Aktivitäten in dem Onlindienst habe Salma al-Schihab die „gesellschaftliche und staatliche Sicherheit destabilisiert“, zitierte die Menschenrechtsorganisaiton GCHR heute aus den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft. Es sei die härteste Strafe, die im Land jemals gegen eine Aktivistin oder einen Aktivisten verhängt wurde.

Die zweifache Mutter und Doktorandin Schihab lebt eigentlich in Großbritannien. Während eines Heimatbesuchs in Saudi-Arabien im Jänner 2021 wurde sie wenige Tage vor ihrer geplanten Rückreise festgenommen. Sie gehört der schiitischen Minderheit an, die in dem sunnitischen Land diskriminiert und verfolgt wird.

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Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen wollen die Staats- und Regierungschefs von Serbien und dem Kosovo unter EU-Vermittlung morgen erneut einen Ausweg aus der Krise suchen. Die Spannungen flammten diesen Sommer wegen eines um Kfz-Nummernschilder und Einreisedokumente erneut auf. Serbien erkennt Autokennzeichen und Ausweise aus dem Kosovo nicht an, und Kosovaren müssen sich bei Einreise nach Serbien Ersatzpapiere ausstellen lassen.

Ende Juni 2022 kündete auch die Regierung in Pristina an, die Serben würden nach Anreise in die Region dasselbe machen müssen. Die Lage beruhigte sich, nachdem Kurti auf Druck der USA und der Europäischen Union zugestimmt hatte, die Kennzeichenregelung bis zum 1. September zu verschieben.

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