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Russland und die Türkei werden der Regierung in Moskau zufolge in naher Zukunft ein Gipfeltreffen abhalten. Im Vorfeld habe ein Telefonat zwischen den Präsidenten Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan zu Getreidelieferungen stattgefunden, hieß es weiter. Dabei sei über eine Zusammenarbeit beim Export und bei einer sicheren Passage auf dem Schwarzen Meer diskutiert worden.

Der Agentur Anadolu zufolge erklärte Erdogan, dass es Zeit sei, einen Plan der UNO für einen Seekorridor für den Export von ukrainischem Getreide umzusetzen.

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Die Europäische Union will gegen den illegalen Waffenhandel im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg vorgehen. EU-Innenkommissarin Ylva Johansson sagte heute bei einem Treffen der europäischen Innenminister und Innenministerinnen in Prag, nicht alle der zahlreichen Waffen in der Ukraine seien „in den richtigen Händen“. Gemeinsam mit der Ukraine und dem Nachbarland Moldawien wolle die EU deshalb die organisierte Kriminalität bekämpfen.

Als mögliches Einfalltor gilt die Grenze zwischen der Ukraine und Moldawien, wie die amtierende Generaldirektorin der EU-Grenzschutzagentur Frontex, Aija Kalnaja, in Prag sagte: „Dort können geschmuggelte Waffen hauptsächlich ankommen“, sagte sie.

In der tschechischen Hauptstadt wollten erstmals Mitglieder einer neuen Unterstützungsplattform für die Grenzsicherheit Moldawiens zusammenkommen. An dem Treffen sollten neben der EU und Frontex auch Vertreter und Vertreterinnen der Polizeibehörde Europol teilnehmen. Dabei soll es auch um ein gemeinsames Vorgehen gegen Menschen- und Drogenhändler bzw. -händlerinnen gehen.

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Seit Beginn des russischen Einmarsches vor viereinhalb Monaten werden in der Ukraine offiziellen Angaben zufolge rund 7.000 Militärs vermisst. Darunter seien Soldaten und Soldatinnen sowie Geheimdienstleute, sagte der ukrainische Vermisstenbeauftragte Oleh Kotenko heute im Fernsehen.

Der Großteil der Vermissten werde in russischer Gefangenschaft vermutet. Allein die Armee habe dabei etwa 2.000 Soldaten und Soldatinnen als verschollen registriert.

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Der scheidende britische Premierminister Boris Johnson gibt keine Empfehlung für seine Nachfolge. Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Rücktrittsankündigung lehnte es der 58-Jährige heute ab, einen Nachfolger im Amt des Vorsitzenden der konservativen Torys und des britischen Premierministers zu empfehlen.

„Die Aufgabe des Premierministers ist es in diesem Moment, die Partei entscheiden zu lassen, sie dabei vorankommen zu lassen und weiter bei den Vorhaben zu liefern, für die wir gewählt worden sind“, sagte Johnson beim Besuch eines Forschungslabors in London.

Bisher haben sich elf Politiker um die Nachfolge von Johnson beworben; für heute wurde erwartet, dass die Tory-Partei den Zeitplan für die Entscheidung über ihren neuen Vorsitzenden bekanntgibt.

 

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