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US-Präsident Joe Biden will sich heute öffentlich zum Konflikt mit Russland um die Ukraine äußern. Nach Angaben des Weißen Hauses in Washington plant der Präsident eine Ansprache um 19.00 Uhr MEZ.

Die US-Regierung hatte bereits zuvor angekündigt, weitere Maßnahmen gegen Russland verkünden zu wollen. Für den Fall eines Einmarsches in die Ukraine hatte Biden Moskau immer wieder mit erheblichen Konsequenzen gedroht.

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NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat vor einem „großangelegten Angriff“ Russlands auf die Ukraine gewarnt. Das Militärbündnis beobachte einen fortgesetzten russischen Truppenaufmarsch und Vorbereitungen für einen solchen Angriff, sagte Stoltenberg heute nach einer Sitzung des NATO-Ukraine-Komitees in Brüssel.

Zugleich verurteilte Stoltenberg die Entscheidung Russlands zur Anerkennung der „Volksrepubliken“ Luhansk und Donezk sowie „den weiteren russischen Einmarsch in die Ukraine“.

Russland sei nun von verdeckten Versuchen, die Ukraine zu destabilisieren, zu offenen militärischen Aktionen übergegangen. „Das ist eine ernsthafte Eskalation Russlands“, sagte Stoltenberg. Er sprach vom „gefährlichsten Moment für die europäische Sicherheit seit einer Generation“.

Auf die Frage, ob er das russische Vorgehen als Invasion bezeichnen würde, antwortete Stoltenberg, dass Russland die Ukraine bereits 2014 überfallen habe. Nun sehe man eine weitere Invasion eines Landes, das bereits überfallen worden sei.

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Die italienische Küstenwache hat im zentralen Mittelmeer mehr als 570 Menschen gerettet, eine Person wurde tot geborgen. Die Menschen auf zwei überfüllten Fischerbooten seien in der Nacht auf ihrer Flucht durch schlechte Wetterbedingungen vor der kalabrischen Küste in Seenot geraten, teilte die Guardia Costiera heute mit.

Die Besatzungen dreier Patrouillenboote nahmen die Menschen an Bord und brachten sie auf ein weiteres Schiff der Küstenwache, wo sich medizinisches Personal um sie kümmerte. Ein Mensch konnte nur noch leblos geborgen werden.

Nach Angaben der Geretteten sei die Person in den vergangenen Tagen gestorben. Die Menschen sollen nun nach Augusta auf Sizilien gebracht werden.

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