Sie wollten eigentlich nur bequem nach Argentinien fliegen – und lieferten stattdessen ein Bordprogramm, das so definitiv nicht im Entertainment-System angekündigt war.
Ein 55-jähriger Mann und eine 60-jährige Frau lernten sich auf einem Flug von Panama nach Rosario offenbar in der Business Class kennen und beschlossen offenbar schon nach wenigen Stunden Smalltalk, sämtliche Sicherheitsabstände emotional wie textil aufzugeben.
Besonders aufmerksam wurde eine Passagierin, die mit ihrer Enkelin in der Nähe saß. Die „verdächtigen Bewegungen“ auf den Plätzen 1E und 1F entpuppten sich laut Medienberichten wenig später als spontane Live-Version eines Erwachsenenfilms in Reiseflughöhe.
Die alarmierte Crew fand das Duo mit heruntergelassener Kleidung vor. Immerhin bewies das Paar dabei konsequentes Engagement für körperliche Nähe trotz begrenzter Beinfreiheit.
Nach der Landung wartete statt des Gepäckbands zunächst die Flughafenpolizei. Der Vorwurf: „obszöner Exhibitionismus“. Vermutlich auch ein Verstoß gegen die unausgesprochene Regel, dass die Business Class zwar vieles bietet – aber kein Stundenhotel mit Bordservice ist.
Nach kurzer Befragung kamen beide wieder frei. Besonders unerquicklich dürfte allerdings die Ankunftshalle für den Mann gewesen sein: Dort wartete laut Berichten bereits seine Familie auf ihn. Vermutlich nicht mit Willkommensschild und Blumenstrauß.
Die Fluggesellschaft kündigte rechtliche Schritte an. Schließlich sei der Vorfall wegen anwesender Minderjähriger „besonders schwerwiegend“ gewesen. Andere Passagiere dürften sich dagegen vor allem gefragt haben, ob man für dieses Zusatzprogramm eigentlich Meilen sammeln kann.
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