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Littler lässt van Veen im WM-Finale keine Chance

DS-Foto (CC0), Pixabay
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Luke „The Nuke“ Littler hat sich am Samstagabend in London erneut zum Darts-Weltmeister gekrönt – und damit Geschichte geschrieben: Als erster Spieler seit Gary Anderson vor zehn Jahren verteidigte der 18-jährige Engländer seinen Titel erfolgreich. Im Finale ließ Littler dem Niederländer Gian van Veen keine Gelegenheit zur Entfaltung und siegte souverän mit 7:1.

Zweiter Titel, Rekordpreisgeld, Nummer eins der Welt

„Es fühlt sich einfach atemberaubend an“, sagte Littler nach dem Match. Dabei zitierte er den britischen Boxer Anthony Joshua: „Das erste Mal war so gut, ich musste es einfach nochmal machen.“ Schon in der dritten Runde hatte Littler den Österreicher Mensur Suljovic ausgeschaltet – nun krönte er seinen WM-Lauf mit dem Titel und einem Rekordpreisgeld von einer Million Pfund (rund 1,15 Millionen Euro). Finalist van Veen erhält 400.000 Pfund (457.000 Euro). In der Weltrangliste baut Littler seinen Vorsprung damit auf über 1,5 Millionen Pfund aus – ein deutliches Statement an die Konkurrenz.

Van Veen: „Er hat mich nie zur Ruhe kommen lassen“

Van Veen musste nach der klaren Niederlage anerkennen: „Luke hat mir keine Chance gelassen. Er hat mich permanent unter Druck gesetzt – er ist fantastisch. Deshalb steht er zu Recht ganz oben.“ Für den 23-jährigen Niederländer war es dennoch ein erfolgreiches Turnier: Er gewann zuvor den EM-Titel und löste mit seiner starken Leistung in London seinen Landsmann Michael van Gerwen nach 13 Jahren als Nummer eins der Niederlande ab.

Nur kurz Hoffnung – dann überrollt

Zwar ging van Veen mit einem frühen Satzgewinn 1:0 in Führung, doch danach dominierte Littler das Geschehen. Mit sicherem Scoring, präzisen Doppeln und einem spektakulären 170er-Finish zum 2:1 zog er seinem Gegner schnell davon. Bereits im Vorfeld hatte Littler angekündigt: „Mein größter Vorteil ist, dass ich schon Weltmeister bin. Ich gehe mit großem Selbstvertrauen ins Finale.“ Und er hielt Wort – eindrucksvoll.

Schnelles Finale – trotz tierischer Störung

Selbst eine kuriose Unterbrechung durch eine Wespe, die ihn während des Spiels minutenlang umschwirrte, konnte Littler nicht aus dem Takt bringen. Die Fans im Alexandra Palace nahmen’s mit Humor – und widmeten dem ungebetenen Gast sogar einen eigenen Gesang. Wenige Sätze später war der zweite Titel in Folge perfekt: Luke Littler bleibt König der Darts-Welt

 

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