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Kryptowährung Libra ein Thema beim G7 Gipfel

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Die führenden Wirtschaftsmächte wollen eine radikale globale Steuerreform für große Konzerne – darüber diskutieren ab heute auch die Finanzminister und Notenbankchefs der G7-Länder.

Bei dem zweitägigen Treffen nördlich von Paris will Gastgeber Frankreich unter anderem Streitigkeiten mit den USA ausräumen.

Die Finanzminister wollen den G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs Mitte August im südfranzösischen Biarritz vorbereiten. Ihr Treffen steht unter dem Motto „Den Kapitalismus gerechter machen“.

Dabei sollen auch Facebooks geplante Kryptowährung Libra und Ausgaben für den Klimaschutz Thema sein. Hier geht es um eine gemeinsame Position gegenüber Facebook.

Alle Länder innerhalb der G7 haben große Bedenken angemeldet, was die Einführung der Kryptowährung von Facebook anbetrifft. Ohne eine Regulierung, in der der Staat bei Libra mitspricht, wird es sicherlich dann nicht gehen. Ob das aber der Sinn der Kryptowährung ist, lassen wir dann einmal dahingestellt.

Facebook wiederum versucht, die massive Skepsis der Politik gegenüber seinem Projekt für die Digitalwährung Libra zu zerstreuen.

Libra konkurriere nicht mit nationalen Währungen und werde gängiger Aufsicht zum Beispiel gegen Geldwäsche unterworfen sein, betonte der zuständige Facebook-Manager David Marcus bei einer Anhörung im US-Senat gestern.

Da die Libra Association, die das System verwalten soll, in Genf angesiedelt wird, solle sie von der Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA beaufsichtigt werden. Mit ihr seien erste vorbereitende Gespräche geführt worden, sagte Marcus.

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