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Kolumbien stolpert, Díaz rettet – Usbekistan verkauft sich bei WM-Premiere teuer

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Kolumbien ist mit einem hart erkämpften 3:1-Sieg gegen WM-Neuling Usbekistan in das Turnier gestartet. Das Ergebnis klingt am Ende deutlich, doch wer die Partie im legendären Mexiko-Stadt-Stadion verfolgt hat, weiß: Die Südamerikaner mussten deutlich mehr arbeiten, als ihnen lieb gewesen sein dürfte.

Lange Zeit sah alles nach einem kontrollierten Arbeitssieg aus. Kolumbien dominierte Ballbesitz und Spielgeschehen, ließ den Ball laufen und drängte die Mannschaft von Fabio Cannavaro tief in die eigene Hälfte. Der überragende Luis Díaz war dabei ständig der Unruheherd, traf zunächst den Pfosten und bereitete kurz vor der Pause die verdiente Führung durch Daniel Muñoz mustergültig vor.

Doch nach dem Seitenwechsel zeigte sich, warum Usbekistan mittlerweile kein Außenseiter mehr ist, den man einfach überrollt. Die „Weißen Wölfe“ kamen mutiger aus der Kabine, störten früh und glaubten plötzlich an ihre Chance. Als Abbosbek Fayzullaev nach einer turbulenten Szene zum 1:1 einköpfte, bekam der Favorit sichtbar Nervenflattern.

Genau in solchen Momenten braucht eine Mannschaft ihre Stars. Und Kolumbien hatte Luis Díaz. Der Bayern-Profi stellte nur wenige Minuten später den alten Abstand wieder her. Zwar sah Torhüter Utkir Yusupov bei seinem Schuss alles andere als glücklich aus, doch das interessierte die Kolumbianer herzlich wenig. Das Tor brachte die Kontrolle zurück.

Usbekistan kämpfte bis zum Schluss leidenschaftlich, warf alles nach vorne und hätte beinahe sogar noch einmal für Dramatik gesorgt. Doch stattdessen setzte Joker Jaminton Campaz in der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 3:1.

Für Kolumbien sind es drei wichtige Punkte im Rennen um das Achtelfinale. Die Mannschaft zeigte ihre individuelle Klasse, offenbarte aber auch Schwächen gegen einen disziplinierten Gegner.

Und Usbekistan? Die Mannschaft geht zwar ohne Punkte vom Platz, hat sich aber auf der großen WM-Bühne mehr als ordentlich präsentiert. Wer gegen Kolumbien über weite Strecken mithalten kann, wird in dieser Gruppe noch für einige Überraschungen sorgen.

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