In der NFL wird normalerweise über Trainingsfleiß, Muskelpakete und Taktik gesprochen. Bei den Los Angeles Chargers geht es aktuell allerdings eher um Romantik, Polen-Tourneen und die Frage:
Wie viel Liebe verträgt ein Franchise-Quarterback?
Justin Herbert ließ nämlich freiwillige Trainingseinheiten sausen, um seine Freundin Madison Beer beim Start ihrer „Locket Tour“ in Polen zu unterstützen.
Und jetzt kommt der eigentliche Plot-Twist:
Trainer Jim Harbaugh fand das offenbar großartig.
Während manche NFL-Coaches wahrscheinlich Schnappatmung bekommen hätten, reagierte Harbaugh laut eigener Aussage so:
„Brauchst du eine Fahrt zum Flughafen?“
Man stelle sich kurz deutsche Fußballtrainer vor:
„Kein Problem, fahr ruhig mit deiner Freundin auf Tournee.“
Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt ungefähr zwischen Schneefall in der Wüste und Schalke in der Champions League.
Harbaugh dagegen lobte Herbert sogar dafür, dass er seiner Freundin etwas zurückgibt — schließlich sitze Madison Beer regelmäßig bei Chargers-Spielen auf der Tribüne.
Der Trainer scheint mittlerweile also nicht nur Football-Coach zu sein, sondern auch Paartherapeut, Motivationsguru und Teilzeit-Beziehungsberater.
Besonders kurios:
Herbert gilt eigentlich als absoluter Football-Nerd, der praktisch im Trainingszentrum wohnt. Harbaugh sagte sogar, man müsse ihn manchmal regelrecht aus dem Gebäude „herausscheuchen“.
Das ist derselbe Mann, der mit gebrochener Hand trainierte und trotzdem Verteidiger wegschob wie Einkaufswagen im Supermarkt.
Und jetzt?
Romantik am Strand, Musikvideo-Auftritte und Selfies mit Madison Beer.
Denn Herbert tauchte inzwischen sogar in ihrem Musikvideo zu „lovergirl“ auf — inklusive Kuschelszenen, Strandspaziergang und Fotoautomat-Romantik.
Die NFL dürfte langsam verwirrt sein:
Ist das noch Saisonvorbereitung oder bereits Netflix-Teenagerdrama?
Sportlich bleibt Herbert natürlich weiterhin die große Hoffnung der Chargers. Nach einer starken Saison mit über 3700 Passing-Yards und 26 Touchdowns soll er unter neuem Offensive Coordinator Mike McDaniel den nächsten Schritt machen.
Aber offenbar lautet die neue Philosophie in Los Angeles:
Work-Life-Balance statt Dauer-Football.
Oder wie Harbaugh es vermutlich ausdrücken würde:
„Man kann auch Quarterback sein und trotzdem Gefühle haben.“
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