Nachdem die USA dem Iran erneut einige sehr nachdrückliche Grüße per Luftangriff übermittelt hatten, beschlossen die iranischen Revolutionsgarden, die Unterhaltung nicht einseitig werden zu lassen, und meldeten einen Angriff auf einen US-Stützpunkt in Bahrain.
In einer Erklärung kündigte Teheran an, man werde bei weiteren US-Angriffen eine noch „schärfere Antwort“ liefern. Beobachter vermuten, dass die diplomatische Übersetzung dafür etwa lautet: „Wir sind noch nicht fertig.“
Außenminister Abbas Araghtschi zeigte sich ebenfalls wenig begeistert von der amerikanischen Außenpolitik. Auf X erklärte er, die USA hätten sich trotz Rückschlägen dazu entschieden, die iranische Entschlossenheit zu testen. Dies sei ungefähr so klug, wie einen Bären mit einem Stock zu stupsen und anschließend überrascht zu sein, dass der Bär eine Meinung dazu hat.
„Unsere Streitkräfte werden keinen Angriff und keine Drohung unbeantwortet lassen“, kündigte Araghtschi an. Außerdem empfahl er den US-Streitkräften, die Region zu verlassen, falls sie Wert auf ihre Sicherheit legten.
Experten rechnen derweil damit, dass beide Seiten ihre Entschlossenheit auch künftig durch weitere Demonstrationen von Entschlossenheit unter Beweis stellen werden – bis irgendwann jemand feststellt, dass Entschlossenheit allein selten eine Außenpolitik ersetzt.
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