INFINUS AG- Wer steckt hinter solchen (Betrugs-?) Systemen?

Unterstellt es ist ein Betrugssystem, wie man in vielen Medien lesen kann. Man muss sich doch die Frage stellen „wer steckt hinter solchen ausgeklügelten Systemen?“. Tatsache ist, dort wo die Absicht zu betrügen ist, da nutzt auch eine staatliche Aufsicht von Seiten der BaFin nichts. Das Problem ist, das die BaFin nicht die Plausibilität eines Konzeptes prüft. Das könnte ein Fehler im System sein, denn das macht es Betrügern sehr einfach. Sie halten sich ordentlich an alle Prospektvorschriften, bekommen dann eine Genehmigung der BaFin und werben dann natürlich noch damit „BaFin gestattet/genehmigt“. Das schafft eine vermeintliche Sicherheit beim Kunden, die es defacto gar nicht gibt. Natürlich rufen wir hier nach dem „Gesetzgeber“. Er muss hier eine Prüfungsinstitution schaffen, wo solche Prospekte auch auf Plausibilität geprüft werden. Dann lass so eine Prüfung ruhig 50.000 Euro kosten, dann lass so eine Prüfung ruhig 3 Monate dauern. Alleine, wenn Initiatoren das wissen mit der Plausibilitätsprüfung, dann ist das eine Hürde die kaum ein Betrüger nehmen können wird. Warum lizensiert die BaFin nicht große Wirtschaftsprüfungsgesellschaften die genau das tun? Bitte einmal darüber nachdenken!

Nun aber zurück. Schaut man sich die inhaftierten Personen im Fall Infinus an, dann fällt natürlich auch hier auf, das ein Fachanwalt für Kapitalmarktrecht mit zu den inhaftierten Personen gehört. Das kommt sicherlich nicht von ungefähr. Aus meiner Sicht sind weder Ott noch Biehl in der Lage, solch ein Konzept selber zu erfinden. Dafür reicht die „kriminelle Energie“ nicht aus meiner Sicht. Um so ein System über 10 Jahre am laufen zu halten brauchst Du eine ganze Menge Leute. Intelligente und Menschenfänger!

 

2 Kommentare

  1. Bernd 12. November 2013
  2. Claus Z 12. November 2013

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