Infinus AG: Ich habe es nicht gewusst und glaube es auch noch nicht

So beginnt das Gespräch mit einem uns bekannten „großen Infinus Vermittler“. Meine erste Reaktion, als ich das im Internet las „das muss eine Falschmeldung sein“. Auch nachdem ich mit Jemand in Dresden gesprochen hatte war ich immer noch der Meinung „3 Tage Rauch und dann geht es weiter“. Es war und ist für mich immer noch unvorstellbar was dort bei der Unternehmensgruppe passiert sein soll. Irgendwie denke ich manchmal „ich wache aus diesem Albtraum bald auf“.. Aber es wurde jeden Tag schlimmer, mit jedem Blick ins Internet. Wo bin ich da nur reingeraten? Ich bin doch dorthin gewechselt um endlich bei einem seriösen Unternehmen zu sein. Endlich mal auch sich keine Gedanken machen zu müssen um die Kundengelder, endlich auch mal keine Angst zu haben von irgendeinem Wichtigtuer Anwalt wegen irgendwas in der Beratung „verklagt“ zu werden, denn auch das lassen Sie mich anmerken, die Seminare waren bei INFINUS und Future Business schon klasse auch von der Vermittlung des fachlichen her. Was besseres habe ich vorher nie kennengelernt. Als Vermittler hast du auch auf jede Frage eine logische Antwort bekommen. Es gab für mich, und viele Kollegen, gar keinen Grund in irgendeiner Form das zu glauben, was zum Beispiel bei Ihnen auf der Plattform stand. Biehl und Ott waren auch völlig überzeugend darin „warum ihr gegen Infinus schießen würdet“. Und mal ehrlich, außer euch gab es je keinen weiteren Bedenkenträger über die letzten 3 Jahre. Also einen Bedenkenträger kann man dann auch mit solch einer Erklärung „weg reden“. Nochmals es gab für keinen einzigen Vermittler überhaupt irgendeinen Grund an den Aussagen von Ott Biehl oder Bullin zu zweifeln. Bullin war so was wie die „graue Eminenz“ im Unternehmen. was der gesagt hat wurde gemacht im Hause Infinus AG, Future Business AG und Prosavus AG. Bullin war der Spezialist für das Thema „BaFin- Haftungsdach und Kapitalanlagerecht“. Bullin war und ist für mich der Kopf hinter den Unternehmen, der Denker und Lenker, aus rechtlicher Sicht gesehen. Nun, ich habe über 400 Kunden zum Unternehmen gebracht allein mit den Orderschuldverschreibungen. Es geht wohl um eine Gesamtsumme von über 12 Millionen Euro. Was sage ich denen jetzt? Die haben sich doch auch auf meine Empfehlung verlassen? Bei einigen war es Geld für das Alter, bei Anderen war es Geld für den Urlaub und eine Neuanschaffung im Frühjahr. Jeder eingezahlte Betrag hat ja auch ein menschliches Schicksal. Es fällt mir schwer derzeit meine Gedanken zu ordnen. ich bin einfach nur enttäuscht. Irgendwie habe ich keine Lust mehr überhaupt noch irgendein Produkt aus dem Finanzbereich zu verkaufen. Wem kann man da noch sein Vertrauen   geben, wen kann man überhaupt noch empfehlen ohne mit einem Bein im Knast zu stehen? Jede Beratung muss man ja nahezu mit einem Rechtsanwalt machen. Geht das überhaupt noch?

Ende Teil 1 des Gespräches

20 Kommentare

  1. RealEstateDD 16. November 2013
    • Bilanzfuzzi 18. November 2013
  2. Bilanzfuzzi 16. November 2013
  3. derpiefle 16. November 2013
  4. werauchimmer 16. November 2013
  5. hard58 16. November 2013
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  10. Freya 15. November 2013
    • ISO 7. August 2015
  11. Kießling 15. November 2013
  12. Der Geheilte 14. November 2013
  13. Bilanzfuzzi 14. November 2013
    • rober 7. August 2015
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    • detlev schuhmann 18. November 2013
  15. werauchimmer 14. November 2013

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